Dass beim Bloggen nicht immer alles so einfach verläuft wie man sich das vorstellt, erleben insbesondere Anfänger jeden Tag aufs Neue. Ich selbst habe auch irgendwann einmal klein angefangen. Natürlich hört sich zu Beginn alles verlockend und einfach an. Doch für erfolgreiches Bloggen ist weitaus mehr nötig als seine Gedanken niederzuschreiben. Niemand hat auf deinen Blog gewartet. Nur weil Du dein Blog veröffentlicht und die ersten Blog-Artikel erfolgreich publiziert hast, werden nicht Heerscharen von Besuchern auf deinen Blog strömen.

Erfolgreich Bloggen mit WordPress

In diesem Ratgeber möchte ich Anfänger, sowie erfolglosen Fortgeschrittene mit Ratschlägen, Tipps und Tricks für erfolgreiches Bloggen mit WordPress vermitteln.

Blog-Infrastruktur

Zum erfolgreichen Bloggen bedarf es auch einer dafür geeigneten Blog-Infrastruktur.

1Blog selbst hosten

Von kostenlosem Blog-Hosting halte ich persönlich gar nichts. Das hat verschiedenste Gründe. Hoste ich meinen Blog bei einem kostenlosen Blog-Hoster, habe ich als Blogger immer Einschränkungen. So kann ich als Blogger beispielsweise nicht jedes WordPress Plugin, bzw. WordPress Theme installieren. Das führt dazu, dass ich nur bedingt auf den Erfolg meines Blogs Einfluss nehmen kann.

Mit einem selbst gehosteten WordPress Blog hast Du jedoch die volle Kontrolle über die Anwendung. Das bedeutet, dass Du jedes WordPress Plugin und Theme installieren und nach deinen Bedürfnissen konfigurieren kannst. Und das ganz unabhängig davon, ob das Plugin/ Theme kostenlos, oder kostenpflichtig ist.

Kostenloses Hosting ist zudem meist mit Einschränkungen in der Performance und dem Traffic verbunden. Das führt dazu, dass die Besucher sich mit langen Ladezeiten und schlechter Verfügbarkeit der Website herumquälen.

Such Dir stattdessen einen guten Webhoster für deinen WordPress-Blog. Diese sind in der Regel gar nicht so teuer und bieten bereits preiswerte Tarife für den Einstieg an. Mit steigenden Besucherzahlen kannst Du bei diversen Hostern deinen Hosting-Tarif einfach upgraden und dadurch sicherstellen, dass deine Besucher, trotz steigender Besucherzahlen, mit kurzen Ladezeiten rechnen können.

Ich selbst betreibe Blogs mit Shared-Webhosting-Tarifen bei ALL-INKL und webgo und bin sowohl mit dem Kundenservice, der Performance/ Ladezeiten, als auch dem Preis-Leistungsverhältnis zufrieden. Auch bei IONOS hoste ich diverse Blogs. Diese allerdings auf V-Servern & Cloud-Servern.

2Blog-Ladezeiten

Zu einem erfolgreichen Blog zählen neben einzigartigen Blog-Beiträgen auch schnelle Ladezeiten. Was bringen die tollsten Artikel, wenn aufgrund langer Ladezeiten die Leser abspringen. Achte daher stets darauf, dass deine Besucher keine langen Ladezeiten in Kauf nehmen müssen. Ansonsten weichen diese nämlich auf Alternativen aus.

Nutze Tools, um die Ladezeiten deiner Website zu messen und Optimierungen durchzuführen, sei es die Bild-Komprimierung, der Einsatz von Caching-Plugins, oder CSS-, JavaScript- und HTML-Optimierung.

Ich selbst greife zur Analyse der Ladezeiten gerne auf folgende Webservices zurück:

  • Google PageSpeed
    Wenn man die Ladezeiten schon für Suchmaschinen optimiert, kann es nicht schaden das von Google bereitgestellte Analyse-Werkzeug in Anspruch zu nehmen.
  • Pingdom
    Ebenfalls sehr häufig zum Einsatz kommen die Pingdom-Tools.

Blog-Artikel Tipps

Hier werfen wir mal einen Blick auf das eigentliche Kernstück. Denn genau hier zeichnen sich oftmals die Schwächen vieler Blogs ab. Möchtest Du erfolgreich bloggen, solltest Du diese Tipps unbedingt verinnerlichen.

3Themen-/ Nischenblog

Fokus auf Themen des Blogs - kein Gemischtwarenladen

Wenn dein Blog aus mehr Kategorien als Beiträgen besteht, dann bist Du auf dem besten Weg zum Gemischtwarenladen. Verzettel dich nicht mit den Themen, sondern richte dein Fokus auf ein Thema, bzw. eine Nische aus.

Auch ich fand mich in der Vergangenheit in einer solchen Situation. Und so geschah es, dass ich den Gemischtwaren-Blog in mehrere Themenblogs aufgesplittet und thematische zusammenpassende Inhalte in andere Blogs verschoben habe. Der Vorteil: Die Leser finden auf meinen Nischenblogs genau die Informationen, die für sie relevant sind. Denn was möchte ich einem Leser, der sich für das Bloggen interessiert, gleichzeitig meine Outdoor-Aktivitäten schmackhaft machen. Passt irgendwie nicht zusammen. Und gibt es tatsächlich andere Themen über welche Du gerne schreiben möchtest, die thematisch aber nicht zu deinem Blog passen, dann überleg dir, ob Du diese Themen nicht in einem weiteren Nischenblog weiterverfolgst.

4Rollenwechsel

Blickwinkel Sichtweise Leser und Autor Blog-Artikel

Wenn Du nur für Dich blogst, brauchst Du keinen Blog. Das kannst Du auch auf ein Blatt Papier schreiben. In der Regel bloggt man, um das eigene Wissen, die eigenen Erfahrungen, als auch die eigene Meinung mit Lesern zu teilen. Da ist es wichtig sowohl den ganzen Blog hinsichtlich Design & Layout, als auch die einzelnen Beiträge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Nämlich aus der Sicht des Lesers. Welches Problem, bzw. welche Herausforderung löst aus deiner Sicht der Artikel für den Leser. Versuche dabei immer Zielgruppen einzuschließen, die möglicherweise nicht den selben Bildungsstand genießen, indem Du einerseits Fachbegriffe erläuterst, als auch detailliert Abläufe beschreibst.

5Artikel strukturiert aufbereiten

Nichts ist schlimmer, als einen einzigen, großen Textblock, bestehend aus über 1.000 Wörtern, aber ohne jegliche Struktur und Formatierung und Gliederung vorzufinden. Greife zu Überschriften, um deinen Blog-Beiträgen eine Struktur zu verleihen. Auch das Setzen von Absätzen an der richtigen Stelle ist nicht verkehrt. Ich selbst verwende auch gerne Bilder und Grafiken in meinen Beiträgen, wie man auch in diesem Artikel sehen kann, um den Artikel etwas aufzulockern.

Gerade bei den Überschriften begehen jedoch viele Blogger den Fehler, dass sie die Überschriften nicht richtig einsetzen. Erst wird Überschrift 1 verwendet. Darauf folgen dann Überschriften 4, Überschriften 3 und Überschriften 2. Aber genau in dieser Reihenfolge. Einer Überschrift 3 geht jedoch immer eine Überschrift 2 voraus. Und eine Überschrift 1 kann es in einem Dokument nur einmal geben.

Hier ein Beispiel:

  • Überschrift H1
    Die Überschrift H1 wird normalerweise durch den Beitrags-/Seiten-Titel belegt. Diese sollte pro Beitrag/Seite nur einmal vorkommen.

    • Content/Text & Bild
      Nach dem Beitragstitel folgt überlicherweise eine kurze Erläuterung, was der Leser in diesem Artikel erwarten kann, gefolgt von den einzelnen Kapiteln (Überschrift 2)
    • Überschrift H2
      Diese Überschrift kann mehrfach vorkommen. Du kannst es vergleichen mit den Kapiteln eines Buches.

      • Content/Text & Bild
        Hier befindet sich der eigentliche Inhalt des Kapitels. Lässt sich dieser weiter unterteilen, solletst Du hierzu die Überschriften-Ebene 3 verwenden.
      • Überschrift H3
        Die Überschrift H3 wird immer und ich meine auch immer, unterhalb einer Überschrift H2 gesetzt. Du kannst dies als Unterkapitel des Hauptkapitels sehen.

        • Content/Text & Bild
          Hier befindet sich der eigentliche Inhalt des Unterkapitels. Lässt sich dieser weiter unterteilen, solletst Du hierzu die Überschriften-Ebene 3 verwenden.
        • Überschrift H4
          Da bin ich ganz ehrlich: Bei H4 Überschriften wird es schon etwas dünn. Ich verwende diese ab und an. Meist jedoch reichen mir zur Strukturierung und Gliederung die Überschriften H2 und H3.

Und es sind nicht nur „Anfänger“, die diesen Fehler begehen. Nein durchaus auch Blogger, die sich selbst als fortgeschritten bezeichnen, aber fortlaufend die gleichen Fehler begehen.

6Mehrwert deiner Blog-Artikel

Kratzt Du mit deinen Blog-Artikeln etwa nur an der Oberfläche, oder sind die Artikel fundiert ausgearbeitet? Wenn Du dich gegenüber deiner Mitbewerber, also anderen Bloggern, abheben möchtest, dann musst Du auch mehr zu bieten haben.

Das erreichst Du nicht, indem Du gleich gut wie die konkurrierenden Blogger bist. Für einen erfolgreichen Blog musst Du deutlich mehr leisten und besser sein. Und damit meine ich tatsächlich besser. Was ich damit keinesfalls meine ist, wenn Blog A mit 11 Tipps und Blog B mit 12 Tipps einen Artikel veröffentlicht, dass Du mit 13, 14, oder 15 Tipps besser abschneidest. Denn es kommt nicht auf die Masse der Tipps an.

Kratzen alle Blogs nur an der Oberfläche, ist es deine Aufgabe ausführlich zu testen, zu analysieren, die Vorteile als auch Nachteile aufzudecken und im Artikel strukturiert aufzubereiten. Ja, das nimmt tatsächlich viel Zeit in Anspruch und ja, ich selbst brauche mitunter Wochen, bis ich einen Blog-Artikel wie diesen veröffentliche. Dein Qualitätsanspruch an dich selbst sollte sein, immer besser als die Anderen zu sein.

7Praxisbeispiele für besseres Verständnis

Du kennst vielleicht die Situation: Da liest man einen Blog-Artikel und am Ende hat man auf einmal mehr ungeklärte offene Fragen, als zu Beginn. Solche Artikel sind natürlich für den Leser nicht zielführend. Schreibe deine Artikel daher so, dass sich daraus nicht automatische neue Fragen des Lesers ergeben. Dies erreichst Du, indem Du beispielsweise mit Praxisbeispielen arbeitest, welche Du an entsprechender Stelle im Artikel integrierst. Dadurch wird vieles auch für den Leser auf einmal nachvollziehbar.

8FAQs einbauen

FAQ - Erfolgreich Bloggen - Fragen und Antworten

Richten die Leser eines Artikels über die Kommentarfunktion eine Frage an dich, solltest Du einerseits diese Frage beantworten, andererseits aber auch dafür Sorge tragen, dass diese Frage auch innerhalb des Artikels integriert und entsprechend beantwortet wird.  Dadurch erhalten auch andere Leser, die sich möglicherweise diese Frage stellen, an der richtigen Stelle bereits die Antwort darauf.

9Verständliche Kommunikation

Erfolgreich Bloggen - verstaendliche Kommunikation

Blogs sind für mich Plattformen für Wissenstransfer. Dabei wird oftmals vergessen, dass der Leser sehr häufig nicht über dieses Expertenwissen verfügt und somit Fachbegriffe, als auch die verschiedensten Fremdwörter zu deuten weiß. Erläutere Begriffe und mache dies transparent. Denn ansonsten muss der Leser zunächst einmal diese Begriffe googeln. Und was riskiert man dadurch? Richtig, der Leser neigt dazu die Seite zu verlassen, weil er an anderer Stelle nicht nur den Betriff erläutert bekommt, sondern auch für ihn verwertbare Informationen vorfindet.

10Klasse statt Masse

Viele Anfänger neigen zu Beginn dazu möglichst viele Blog-Artikel zu publizieren, in der Hoffnung dadurch schnell Leser zu gewinnen. Doch nicht die Masse der Blog-Artikel macht einen Blog erfolgreich, sondern die Qualität der Beiträge ist maßgebend. Ein gut ausgearbeiteter Artikel nimmt sicherlich viel Zeit in Anspruch, hebt sich dadurch aber durch den Wettbewerb maßgeblich ab.

11Blog-Artikel-Optimierung

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass viele Blogger dazu neigen, stets neue Artikel zu schreiben, anstatt bestehende, bereits veröffentlichte Blog-Artikel zu optimieren? Begehe nicht den gleichen Fehler. Denn anstatt beispielsweise immer wieder aufs Neue über die besten WordPress Themes zu schreiben, optimieren einen bestehenden Artikel und erweitere diesen um weitere Plugins. Selbiges gilt für Tipps und Ratschläge.

Der Vorteil liegt auf der Hand. Neue Artikel befinden sich bei Google noch nicht in den Suchergebnissen, während bereits bestehende Blog-Artikel in den Suchergebnissen bereits ranken. Du hast mit „simpler“ Artikel-Optimierung die Chance mit den bestehenden Keywords noch besser zu ranken und zudem mit weiteren Keywords auch weitere Besucher zu erschließen.

12Ausdauer & Ehrgeiz

Als Anfänger musst Du viel lernen, Erfahrungen sammeln und verstehen mit Fehlern richtig umzugehen. Das erfordert Ausdauer und Ehrgeiz. Zu oft scheitern Blogs, weil es den Bloggern am Ehrgeiz und der Ausdauer fehlt. Beherzigst Du jeden Tipp und Ratschlag in diesem Artikel, wird deine Ausdauer und dein Ehrgeiz nicht durch deine Fehler geschwächt.

Und auch wenn es einmal nicht so läuft, wie man es gerne hätte, muss man noch lange nicht die Flinte ins Korn werfen und ans Aufgeben denken.

13Blogger & Alleskönner

Als Blogger stehen natürlich deine Blog-Artikel im Fokus. Doch darüber hinaus bedarf es zahlreicher weiterer Fähigkeiten und Skills, die Du zum erfolgreichen Bloggen mitbringen musst.

Für einen erfolgreichen Blog musst Du SEO Kenntnisse mitbringen, um deinen Blog, als auch jeden einzelnen Blog-Artikel für Suchmaschinen zu optimieren. Darüber hinaus solltest Du eine gewisse Social-Media Leidenschaft mitbringen, mit welcher Du deine Beiträge in sozialen Netzwerken teilst. Wenn Du bereits die Leidenschaft für das Fotografieren für dich entdeckt hast, umso besser. Denn so kannst Du viele Fotos aus eigener Hand beisteuern.

Marketing

Möchtest  Du erfolgreich Bloggen, kommst Du um das Thema Marketing, also die Vermarktung deines Blogs nicht herum. Mit Hilfe dieser Marketing-Instrumente kannst Du neue Trafficquellen erschließen, aber auch sicherstellen, dass diese dir als wiederkehrende Besucher die Treue halten. Auf welche Marketing-Kanäle Du setzen solltest habe ich hier zusammengefasst.

14E-Mail-Marketing (Newsletter)

Eines der wohl klassischsten Marketing-Instrumente ist das E-Mail-Marketing. Dem Verbraucher als Newsletter bekannt. Ja, das E-Mail Marketing ist trotz sozialer Netzwerke nicht tot zu kriegen. Im Gegenteil. Mit dem E-Mail-Marketing aktivierst Du weitaus mehr Leser deinen Blog erneut zu besuchen, als es bei sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Pinterest oder Instagram der Fall ist. Also lass dir diese Option nicht entgehen.

WordPress bietet hier eine ganze Reihe an Newsletter-Plugins, die Du hierzu nutzen kannst. Du solltest jedoch unbedingt darauf achten, in wie weit diese Plugins tatsächlich auch DSGVO-Konform sind.

So kannst Du deinen Besuchern einerseits einen ganz besonderen Service bieten, indem Du diesen exklusive Inhalte nur über den Newsletter vermittelst. Das können kostenlose Ratgeber in Form eines eBooks sein, aber auch Inhalte, die Du ausschließlich über dieses Medium teilst und nicht in Blog-Artikeln zu finden sind. Diese kostenlosen, exklusiven Inhalte wecken die Neugier, weshalb sich diese nur wenige Leser entgehen lassen.

15Facebook-Seite

Eine eigene Facebook-Seite für den Blog ist quasi keine Frage, sondern Gesetz. Du solltest nämlich immer im Hinterkopf behalten, dass Google seinen Algorithmus immer wieder anpasst und optimiert. Wirkt sich ein solches Google-Update einmal negativ auf deinen Blog aus, brechen unweigerlich die Besucherzahlen ein. Um einem solchen Szenario vorzubeugen, solltest Du auf alle Fälle auf alternative Traffficquellen setzen. Die eigene Facebook-Seite bietet hier gewisses Potential, wenngleich dies nicht zwangsläufig so sprudelt, wie es bei Google der Fall ist.

16Twitter

Pauschal zu sagen, dass Du ein Twitter-Profil benötigst ist natürlich quatsch. Dennoch solltest Du aber einen Blick darauf wagen und schauen, ob und in welchem Umfang deine Zielgruppe auf Twitter aktiv ist. Über den Twitter-Traffic solltest Du folgendes wissen:

  • Traffic auf alte Tweets ist extrem gering bis NULL
  • Traffic auf aktuelle Tweets kommt mit der Veröffentlichung des Tweets zu Stande. Bis zu 20 Minuten kann hier der Traffic sprudeln.

Findest Du Tweets zu deinen Themen, als auch Personen, die sich für diese Themen interessieren, hast Du gute Chancen mit Tweet kurzfristig Besucher auf deine Seite zu ziehen. Allerdings bedarf es hierzu noch einiges mehr, was Du über Twitter wissen solltest.

17Instagram & Pinterest

Selbstverständlich gehören Instagram & Pinterest ebenso dazu. Insbesondere wenn es um Social-Signals, also Referenzen aus sozialen Netzwerken geht, sollte man Facebook, Instagram und Pinterest mit einbeziehen.

Bloggen & Gesetze

Es gibt überall Rechte & Pflichten. Auch als Blogger musst Du dich mit deinem Blog an Gesetze halten. Tust Du das nicht, kann dies ganz schön teuer werden.

18Impressum & Datenschutz

Sicherlich möchte man als Blogger persönliche Daten, wie seine Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse nicht mit Jedermann teilen. Doch wer sich im Netz mit einem eigenen Blog präsentiert, der muss sich auch an Regeln und Gesetze halten. Hierzu zählt sowohl das Impressum, als auch eine Datenschutzerklärung. Üblicherweise ist das Impressum, als auch die Datenschutzbestimmung das Erste, was man auf seinem Blog veröffentlicht.

Keinesfalls solltest Du das Impressum, als auch dem Datenschutz zweitrangig betrachten, da das Lehrgeld in Form einer Abmahnung richtig teuer ausfallen kann.

Natürlich hat man als Anfänger keine Ahnung über den Aufbau und Inhalt eines Impressums, noch weiß man welche Inhalte Gegenstand der Datenschutzbestimmungen sind und wie diese formuliert sein sollten. Hier helfen Dir sowohl Impressum-, als auch Datenschutz-Generatoren, die Du meist kostenlos nutzen darfst. Wichtig hierbei ist jedoch, dass Du die mitgelieferten Links der Betreiber auch übernimmst.

Impressum-Generator:

  • e-recht24
    Der Impressum-Generator von e-recht24.de ist einer der bekanntesten Impressum-Generatoren in Deutschland.
  • JuraForum
    Einen weiteren Impressum-Generator bietet das JuraForum an.
  • Rechtstexte
    Mit dem Rechtstexter stellt Trusted Shops verschiedene Rechtsgeneratoren bereit, die in Zusammenarbeit mit der Rechtsanwaltskanzlei Wilde Beuger Solmecke entwickelt wurden.

Datenschutz-Generatoren:

19Grauzone Bloggen

Ich hatte in der Tat schon einige Abmahnungen erhalten. Nicht etwa, dass ich kommerzielle Bilder geklaut hätte, oder ähnliches. Nein, ich wollte Leser auf Seiten mit betrügerischen Aktivitäten aufmerksam machen. Dafür wurde ich von den Betreibern der Seiten abgemahnt. Wer nun laut schreit: Hättest Du dir halt einen Anwalt genommen: Keiner der Anwälte, die ich angefragt hatte, wollte mich tatsächlich vertreten. Und unter den angefragten Anwälten waren durchaus namhafte Personen der Branche.

Was ich damit sagen möchte: Auch wenn Du der Auffassung bist mit deinem Beitrag vielen Menschen zu helfen und vor betrügerischen Aktivitäten zu warnen, so lässt der deutsche Staat, als auch die deutsche Justiz Betrügern extrem viel Freiheiten. Mich haben diese Freiheiten mehrere tausend Euro gekostet.

20Bloggen und die DSGVO

Es spielt keine Rolle ob man einen Blog privat, als Verein, oder geschäftlich betreibt – Datenschutz bleibt Datenschutz. Es gibt eine ganze Reihe an Blogs, die sich mit dem Thema Datenschutz & der Datenschutz-Grundverordnung befassen. Hier eine Zusammenstellung, die Du kennen solltest:

  • Blogmojo & DSGVO
    Finn Hillebrandt hat hier eine beeindruckende Sammlung aus über 300 WordPress Plugins dem DSGVO-Check unterzogen. Wenn Du dir also nicht sicher bist, welche Plugins Du bedenkenlos verwenden kannst, findest Du hier sicherlich Antworten.
  • e-Recht & DSGVO
    Eine von mir sehr häufig genutzte Anlaufstelle betreffend des Themas Datenschutz-Grundverordnung, ist e-Recht.de. Im Artikel „WordPress Tools & Plugins: Was ist nach DSGVO noch erlaubt?“ wird erläutert, was alles erlaubt ist und wo Du als Blogger nachbessern musst.
  • Webtimiser & DSGVO
    Im Artikel „So bereitest Du WordPress auf die DSGVO vor“ wird auf Webtimiser auf die verschiedensten Punkte eingegangen und ausführlich erläutert.

Fazit

Wenn Du tatsächlich erfolgreich Bloggen möchtest, musst Du ganz schön viele Dinge beachten. Eines kann ich dir an dieser Stelle jedoch versichern: Einige dieser Tipps musst Du nicht regelmäßig anwenden, andere Ratschläge dagegen verinnerlichst Du, je häufiger Du diese für dich nutzt. Vieles geht mit der Zeit in Fleisch und Blut über. Die Qualität der eigenen Beiträge steigt, weil der eigene Qualitätsanspruch geweckt wurde. Was wiederum dazu führt, dass die Leser in deinen Blog-Artikeln einen Mehrwert sehen.

Abschließend solltest Du diesen Artikel bookmarken. Nicht nur um dir die Ratschläge und Tipps immer wieder durchlesen zu können, sondern auch um die Neuerungen mitzubekommen. Denn das erfolgreiche Bloggen beschränkt sich nicht nur auf diese Ratschläge, sondern viele weitere Tipps.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

*