Wenn man eines mit seinem Blog erreichen möchte, dann möglichst viele Besucher erreichen und das möglichst schnell und dauerhaft. Ich selbst habe es mit einem neuen Blog innerhalb der ersten 6 Monate auf über 30.000 Besucher im Monat geschafft und konnte diese nach 12 Monaten um weitere 30.000 auf 60.000 Besucher im Monat steigern.

Noch bevor ich dir hier meine Tipps verrate, wie Du mehr Besucher auf deinen Blog bekommst und einen regelrechten Traffic-Boost hinlegst, muss ich eines vorweg nehmen: Wenn Du das wirklich möchtest, wenn Du tatsächlich mehr Besucher auf deinem Blog haben möchtest, musst Du andere Sachen zurückstellen. Damit meine ich nicht deinen Job. Denn dein Job sichert dich finanziell ab.

Traffic-Boost Grundlagen

Möchtest Du erfolgreich sein, sollte niemals der Weg das Ziel sein. Denn dann erreichst Du das Ziel nicht. Es muss immer das Ziel dein Ziel sein, nicht der Weg. Den Weg zum Ziel kannst Du jedoch mit Zwischenzielen (Meilensteinen) versehen.

Bei den Grundlagen gehe ich auf die organisatorischen Gesichtspunkte ein, die oftmals vergessen werden. Grundlagen musst Du jedoch schaffen, damit dein Blog-Projekt nicht vorzeitig zu scheitern droht.

Freiräume schaffen

Freiräume schaffen zum bloggen - Blog Aktitiväten organisierenWenn Du das Ziel verfolgst mit deinem Blog möglichst viele Besucher zu erreichen, musst Du Freiräume schaffen. Definiere Zeiten, zu welchen Du neue Artikel schreibst, gleichzeitig aber auch Zeiten, zu welchen Du bestehende Artikel überarbeitest. Denn erfolgreiches bloggen besteht nicht einzig und allein darin, neuen Content zu produzieren, sondern auch bestehende Inhalte zu optimieren (außer Du betreibst einen News-Blog). Vernachlässige jedoch deine Familie nicht. Idealerweise blockst Du dir Zeiten in deinem Kalender, inklusive Benachrichtigung. Du erstellst dir somit einen Redaktionsplan.

Falls Du jedoch dazu neigst, gesetzte Termine immer wieder aufs Neue zu verschieben, stehen die Chancen die Besucherzahlen deines Blogs zu steigern ausgesprochen schlecht.

Ziele stecken

Die Tour de France wird nicht an einem Tag gefahren, sondern Tag für Tag eine Etappe nach der Anderen. Das kannst Du auch für deinen Blog etablieren, indem Du dir Tagesziele setzt. Und damit Du hier nicht lange überlegen musst, solltest Du den Sonntag dazu nutzen, eine Wochenplanung durchzuführen. Zu Beginn wirst Du dir wahrscheinliche Ziele setzen, die Du zunächst nicht erreichst. Lass Dich dadurch nicht entmutigen. Du wirst sehen, dass die nächsten Ziele, die Du setzt, weitaus eher erreichst. Bis zu dem Zeitpunkt, wo Du dein gestecktes Zwischenziel, also die Etappe, in der von dir gesteckten Zeitspanne erreichst.

Unabhängigkeit

Sich einzig und allein auf eine Traffic-Quelle zu stürzen birgt ein gewisses Risiko. Setzt Du alles auf eine Karte, indem Du ausschließlich bloggst, um organischen Traffic durch Google zu generieren, bist Du von dieser Traffic-Quelle abhängig. Bereits mit dem nächsten Google-Update, kann dein Blog im Ranking abgestraft werden, so dass Du wertvolle, mitunter entscheidende Platze, hart umkämpfter Keywords im Ranking verlierst. Dies wirkt sich natürlich maßgeblich auf deine Besucherzahlen, als auch deine Einnahmen aus.

Nutzt Du Google als einzige organische Traffic-Quelle, bist Du einem hohen Risiko ausgesetzt. Setze daher auf weitere organische Traffic-Quellen, wie Facebook, Twitter, Pinterest, Instagram, als auch Xing und LinkedIn. Sprudeln die Besucher von einer Traffic-Quelle nicht mehr so stark, kannst Du dies durch andere Traffic-Quellen möglicherweise kompensieren.

Nacheinander, oder parallel

Sicherlich fragst Du dich, was es mit nacheinander, oder parallel auf sich hat. Es geht hierbei um das Schreiben neuer Blog-Artikel. Nun fragst Du dich sicherlich was dies mit dem Traffic-Boost auf sich hat. Eigentlich nichts, wäre da nicht das Eigentlich.

Beim Schreiben neuer Blog-Artikel komme ich immer wieder in die Situation, in welcher ich beim Schreiben eines Artikels wertvolle Impulse für einen weiteren Artikel erhalte. Impulse, die ich entweder jetzt festhalten sollte, oder Gefahr laufe, diese Gedanken wieder zu verlieren. Und genau an dieser Stelle klicke ich in der linken Leiste auf „Beiträge“ > „Erstellen“. Die Gedanken, welche mir im Kopf herumgeistern, schreibe ich schnell nieder und speichere den Beitrag als Entwurf ab.

Das gibt mir die Flexibilität und den Freiraum zwischen den Beiträgen hin und her zu springen. Denn sind wir doch einmal ehrlich: Wie oft kommt es vor, dass uns zwar ein Thema brennend interessiert, wir aber nicht wirklich vorankommen weil die Recherche und Analyse sehr zeitintensiv ausfällt. Da helfen Blog-Artikel, die einfach locker von der Hand in kürzester Zeit herunter geschrieben und veröffentlicht sind.

Content is King

Keep Calm - and create awesome contentViele Blogger verstehen unter Content is King möglichst viele Beträge in kürzester Zeit zu publizieren. Das ist dann richtig, wenn es sich um einen News-Blog handelt. Schließlich interessiert sich morgen niemand mehr für die Nachrichten von heute.

Die meisten Blogger betreiben jedoch keinen News-Blog. Und demnach solltest Du diesen Ansatz auch nicht weiterverfolgen. Stattdessen ist Klasse statt Masse angesagt. Möchtest Du, dass deine Blog-Beiträge bei Google Top-Rankings erhalten, musst Du dich von deinen Mitbewerbern schon abheben. Dies schaffst Du nur, indem dein Blog sich deutlich von anderen Blogs abhebt und nicht nur ein weiterer Blog ist, der die gleichen Themen und Tipps aufgreift, wie es bei der Masse leider oftmals der Fall ist.

SEO-Titel als Traffic-Magnet

Mit dem SEO-Titel kannst Du alles gewinnen, aber auch still und leise in der breiten Masse untergehen. Ich rede hier nicht von Clickbaits, sondern von SEO-Titeln, die eine aussagekräftige Marketingbotschaft an den Leser senden, um den Klick zu erhalten. Ein aussagekräftiger SEO-Titel bringt natürlich nichts, wenn der Leser keinen Beitrag vorfindet, der Interesse und Begeisterung auslöst.

SEO-Description mit prägnanter Kurzfassung

Der SEO-Titel dient dazu die Aufmerksamkeit auf deinen Artikel in den Suchergebnissen zu richten. Die Meta-Description soll dem Leser in einer Kurzfassung zeigen, was ihn in diesem Artikel erwartet. Hierbei solltest Du darauf achten, nicht nur eine Liste an Keywords, durch Kommas getrennt aufzuführen. Das mag weder Google, noch mögen es die Leser. Betrachte es als eine Zusammenfassung, ähnlich wie ein Tweet. Denn einst hatte man auf Twitter 140 Zeichen für einen Tweet. Schaffst Du es auf Twitter zu überzeugen, zeigt deine Meta-Description auch Wirkung.

Inhalte strukturiert aufbereiten

WordPress hat den WYSIWYG Editor mit Überschriften und Formatierungen sicherlich nicht grundlos eingestellt. Sonst hätte sicherlich auch eine Textbox gereicht.

Erinnerst Du dich noch an deine Grundschulzeit? Nein? Vielleicht doch ein wenig. Da gab es im Deutsch-Unterricht das Thema Aufsatz und dessen Gliederung in seine drei Bestandteile:

  1. Einleitung
  2. Hauptteil
  3. Schluss

Mit diesen Basics aus der Grundschule gibst Du dem Beitrag nicht nur eine Struktur, sondern schaffst dadurch auch die Bindung. Während Du die Einleitung dazu nutzt dem Leser zu vermitteln, was Gegenstand des Artikels ist, steigst Du im Hauptteil tief in die Materie und erzeugst dadurch Spannung und weckst das Interesse. Den Schlussteil kann man dazu nutzen, alles nochmal kurz zusammenzufassen und ein Fazit abzugeben.

Was fällt einem bei guten Blog-Artikeln zudem immer wieder ins Auge? Dass die Inhalte strukturiert mit unterschiedlichen Überschriften, Absätzen, Aufzählungen und Bulletpoints aufbereitet sind. Sei also nicht geizig in der Strukturierung und Gliederung der einzelnen Beiträge.

  • Überschrift H1
    Die Überschrift H1 wird normalerweise durch den Beitrags-/Seiten-Titel belegt. Diese sollte pro Beitrag/Seite nur einmal vorkommen.

    • Content/Text & Bild
      Nach dem Beitragstitel folgt überlicherweise eine kurze Erläuterung, was der Leser in diesem Artikel erwarten kann, gefolgt von den einzelnen Kapiteln (Überschrift 2)
    • Überschrift H2
      Diese Überschrift kann mehrfach vorkommen. Du kannst es vergleichen mit den Kapiteln eines Buches.

      • Content/Text & Bild
        Hier befindet sich der eigentliche Inhalt des Kapitels. Lässt sich dieser weiter unterteilen, solletst Du hierzu die Überschriften-Ebene 3 verwenden.
      • Überschrift H3
        Die Überschrift H3 wird immer und ich meine auch immer, unterhalb einer Überschrift H2 gesetzt. Du kannst dies als Unterkapitel des Hauptkapitels sehen.

        • Content/Text & Bild
          Hier befindet sich der eigentliche Inhalt des Unterkapitels. Lässt sich dieser weiter unterteilen, solletst Du hierzu die Überschriften-Ebene 3 verwenden.
        • Überschrift H4
          Da bin ich ganz ehrlich: Bei H4 Überschriften wird es schon etwas dünn. Ich verwende diese ab und an. Meist jedoch reichen mir zur Strukturierung und Gliederung die Überschriften H2 und H3.

FAQs

FAQs – häufig gestellte Fragen, werden meist unterschätzt – auch in Blog-Artikeln. Möchtest Du Traffic, musst Du verstehen wie die Anwender ticken. Noch weit bevor Google den Mobile-First Gedanken hatte, konnte ich feststellen, dass ich mit FAQs mir weitere Besucher sichern konnte. Dann kam die Sprachsuche Siri und Ok Google. Und durch beide Sprachsuchen gingen auf einen Schlag meine FAQ-Artikel durch die Decke. Warum? Schon einmal beobachtet, wie jemand mit Siri und Google spricht? Hier werden konkrete Fragen gestellt. Fragen, wie „Siri/ Ok Google …“

  • Wie bekomme ich mehr Traffic auf meinen Blog?
  • Wie bekomme ich über soziale Netzwerke Besucher auf meine Website?

Und das sind möglicherweise die Fragen, welche Dich hier auf diese Seite geführt haben.

Auch als Blogger kannst Du FAQs einsetzen, indem Du beispielsweise am Ende des Artikels, noch vor dem Fazit, wie wichtigsten Fragen formulierst und kurz und knackig beantwortest.

Rework

Einen wichtigen Aspekt, den viele Blogger vergessen, weil sie eher nach vorne und nicht zurückschauen, ist das Überarbeiten bereits veröffentlichter Artikel. Stell dir einfach mal vor, dass ein Artikel von dir auf Platz 20, oder 30 mit einem, oder mehreren Keywords in den Suchergebnissen rankt. Was ist wohl einfacher? Einen weiteren Blog-Artikel zu schreiben, dem Du im Nachgang genau so wenig Aufmerksamkeit schenkst und der es ebenso wenig mit Keywords auf die erste Seite der Suchergebnisse schafft, oder einen bestehenden Beitrag zu optimieren und damit in den Suchergebnissen besser weitere Plätze gut zu machen.

Kommentare

Tatsächlich sollte man die Kommentarfunktion nicht unterschätzen. Denn durch die Kommentarfunktion, als auch der Möglichkeit der Benachrichtigung, konnte ich auf einem meiner Blogs die wiederkehrenden Besucher um bis zu 100 Besucher täglich steigern. Solltest Du also die Kommentarfunktion auf deinem Blog deaktiviert haben, ist es durchaus sinnvoll diese zu aktivieren.

Entscheidend ist natürlich, dass Du selbst auch aktiv mitwirkst und dich einbringst.

Newsletter

Newsletter Traffic-Boost - mehr BesucherAls ich vor einigen Jahren mich an einem Blogger-Stammtisch zum Thema Traffic-Quellen unterhielt und den Begriff Newsletter verwendete, schmunzelten zunächst alle. Als ich dann jedoch berichtete, welche Strategie ich verfolge und wie ich mit meinen Newslettern und Affiliate-Marketing monatlich mehrere hundert Euro verdiente, verstummte das Lachen schnell.

Der Vorteil beim Newsletter ist doch, dass Du dadurch deine wiederkehrenden Besucherzahlen steigerst. Vorausgesetzt natürlich, dein Newsletter überzeugt auch den Leser.

Welche Möglichkeiten es hierbei gibt und wie ich mit dem Newsletter im Monat mehrere hundert Euro verdienen konnte, werde ich in einem gesonderten Artikel berichten.

Soziale-Netzwerke

Unterschätze keinesfalls die Macht sozialer Netzwerke. Schenkst Du diesen keinerlei Bedeutung, verzichtest Du dadurch nicht nur auf eine wertvolle Traffic-Quelle, sondern bist einzig und allein von Google abhängig. Dabei geht es nicht einzig und alleine darum, die eigenen Social-Media-Kanäle zu bespaßen, sondern sich auch aktiv in Kanälen Anderer einzubringen.

Leider werden immer wieder falsche Informationen gestreut. So beispielsweise, dass Links in sozialen Netzwerken als do-follow gesetzt werden. Dem ist natürlich nicht so. Dennoch handelt es sich hierbei um Social-Signals, die Einfluss auf das Ranking, als auch den Besucherstrom nehmen können.

Eigene Facebook-Seite

Möchtest Du weitere Traffic-Quellen erschließen, bietet eine eigene Facebook-Seite dir ausreichend Möglichkeiten, um einerseits Besucher auf deinen Blog zu schleusen, aber auch um mit diesen den direkten Austausch zu pflegen.

Doch nicht nur die eigene Facebook-Seite, sondern auch andere, relevante Facebook-Seiten können hier als Traffic-Quelle dienen, indem Du beispielsweise auch einmal einen Kommentar mit Link zu einem relevanten Blog-Artikel von dir hinterlässt. Fange aber nicht an zu spammen, indem Du Beiträge auf Seiten teilst, auf welchen der thematische Bezug fehlt.

Facebook-Gruppe

Gründest Du eine eigene Facebook-Gruppe, kannst Du diese ebenfalls dazu nutzen, um deine Inhalte zu teilen. Insbesondere dient eine solche Gruppe jedoch zum Austausch. Der Vorteil einer solchen Facebook-Gruppe ist, dass in dieser viele Fragen gestellt und Erfahrungen ausgetauscht werden. Aus den immer wiederkehrenden Fragestellungen in Facebook-Gruppen, als auch dem Experten-Feedback lassen sich wunderbar neue Beiträge erstellen.

Selbstverständlich musst Du nicht zwangsläufig eine eigene Facebook-Gruppe gründen, sondern kannst direkt profitieren, indem Du dich in anderen Facebook-Gruppen anmeldest und aktiv einbringst. Allerdings solltest Du davon Abstand nehmen, ausschließlich eigene Inhalte zu teilen. Da verstehen die Gruppen-Administratoren und -Moderatoren meist keinen Spass.

Twitter

Wenn dein Blog noch ganz frisch ist und Du bislang noch keine Besucher erreichen konntest, kannst Du mit dem eigenen Twitter-Profil diese Barriere durchbrechen.

Auch Twitter ist als Trafficquelle nicht zu unterschätzen. Wenn Du zur richtigen Zeit den richtigen Beitrag verlinkst, kannst Du binnen weniger Minuten mehrere hundert Besucher auf deinen Blog-Artikel aufmerksam machen. Insbesondere wenn Du ausschließlich manuell Tweets versendest, solltest Du wissen, wann deine Zielgruppe auf Twitter aktiv ist. Wäre blöd, wenn deine Zielgruppe unter der Woche aktiv wäre, am Wochenende jedoch nicht und Du beschränkst dich allerdings nur aufs Wochenende.

Aufschluss darüber bekommst Du über deine Twitter-Analyse (https://analytics.twitter.com).

Hast Du auf deinem Blog bereits über 100 Blog-Artikel publiziert, lohnt sich das automatisierte Twittern von Blog-Artikel. Dies lässt sich mit dem WordPress-Plugin „Revive Old Posts – Auto Post to Social Media“ realisieren.

Instagram

Ich persönlich sehe derzeit nur geringes Potential, um Instagram-Traffic auf den Blog zu bringen. Dennoch sollte man Instagram nicht vernachlässigen.

Wenn Du jetzt glaubst der Artikel ist an dieser Stelle zu Ende, dann mag das für den Moment tatsächlich stimmen. Doch wie ich bereits oben erwähnt habe, ist Content-Optimierung ein wichtiges Werkzeug. Weshalb ich dir nur nahelegen kann diesen Artikel in absehbarer Zeit erneut aufzurufen. Zudem würde mich natürlich brennend interessieren welche Tipps zur Steigerung der Besucherzahlen Du selbst meinen Lesern ans Herz legen möchtest.

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