SeedingUp ist ein in Stuttgart ansässiger Online-Marketing-Dienstleister. Das Unternehmen bietet diverse Content-Marketing Lösungen, mit welchen Du mit deinem Blog, sowie als Influencer mit deiner Facebook-Seite, deinem Instagram-, Twitter-, oder YouTube-Account  Geld verdienen kannst.

SeedingUp Erfahrungsbericht

Ich bin schon sehr lange bei SeedingUp angemeldet. Muss jedoch eingestehen, dass ich die letzten Jahre Anfragen meist abgelehnt hatte, weil mir einfach die Zeit für die Umsetzung fehlte. Das ändert sich jedoch gerade wieder.

So funktioniert SeedingUp

Der Ablauf ist einfach zu beschreiben. Zunächst einmal musst Du dich bei SeedingUp registrieren. Die Registrierung ist relativ schnell durchgeführt. Nach erfolgreicher Registrierung bei SeedingUp gilt es nun festzulegen welche Leistungen Du anbietest. Das fängt für Blogger bei Sponsored-Posts/ Advertorials an, geht über Produkttests, bis hin zu Influencer-Marketing über Facebook-Seiten, Instagram und Twitter. Sobald Du deine Seite, bzw. dein Profil eingestellt hast, erfolgt durch SeedingUp eine Prüfung, die bis zu 2 Werktage dauern kann. Nachdem dein Blog, bzw. dein Instagram-Profil freigeschaltet wurde, musst Du warten. Daher ist es natürlich von Vorteil, wenn Du beim Ausfüllen deines Profils dir entsprechend Mühe gibst und potentiellen Partnern erläuterst, was genau die Zusammenarbeit mit dir ausmacht. Nicht etwa in Zahlen, sondern was dich mit deinem Blog, bzw. deinem Influencer-Profil auszeichnet.

Eingang einer Bewerbung

Ab Eingang einer Bewerbung hast Du in der Regel ein gewisses Zeitfenster, innerhalb welcher Du diese akzeptieren musst. Verstreicht diese, wird die Bewerbung automatisch storniert. Akzeptierst Du die Bewerbung zu den genannten Bedingungen, musst Du innerhalb der Frist die gesetzten Anforderungen erfüllen und umsetzen. Bevor der Auftrag als erfüllt abgeschlossen wird, erfolgt ein abschließendes Review. Hier kann es sein, dass durch den Auftraggeber noch kleinere Nachbesserungen gewünscht werden, die meist binnen weniger Minuten durchgeführt und somit der Auftrag erfolgreich abgeschlossen ist. Je nach Auftrag, wird einem auch das Produkt zum Test kostenlos zur Verfügung gestellt, welches man meist auch behalten darf. Hierbei sollte man jedoch eines nicht vergessen. Sowohl Gutscheine, als auch Produkte, die einem direkt kostenlos überlassen werden gelten als geldwerte Vorteile, die bei der Steuer, wie andere Einnahmen, die man in der Funktion als Produkttester erzielt, angegeben werden müssen.

Provision/ Vergütung

Die Höhe der Vergütung ist von verschiedensten Faktoren abhängig. In erster Linie spielt die Sichtbarkeit eines Blogs, bzw. die Anzahl an Followern eine maßgebliche Rolle. Je höher die Sichtbarkeit deines Blogs, desto höhere Einnahmen sind mit Sponsored-Posts, Advertorials, als auch Produkttests sichergestellt. Gleiches gilt für Influencer in Bezug auf deren Reichweite. Je höher die Reichweite, desto höher der Verdienst bei der Beauftragung.

SeedingUp Auszahlung / Gutschrift

Die Auszahlung bei SeedingUp erfolgt auf eine etwas andere Weise als man es beispielsweise von klassischen Partnerprogrammen, als auch Affiliate-Netzwerken gewohnt ist. Wurde ein Auftrag vollständig erfüllt, erfolgt die Auszahlung über einen Zeitraum von 12 Monaten und zwar Monat für Monat. 

Beispiel: Hast Du einen Auftrag mit 60,00 Euro erfolgreich abgeschlossen, wird deinem Guthabenkonto jeden Monat 5,00 Euro gutgeschrieben. Und dies Monat für Monat, für insgesamt 12 Monate. 

Warum erhalte ich bei SeedingUp meine Gutschrift nicht auf einmal?

Um zu verstehen, warum SeedingUp die Gutschrift nicht auf einmal ausbezahlt muss man einfach mal die Sichtweise wechseln. Wenn Du sicherstellen möchtest, dass ein Auftrag gemäß der Vereinbarung eingehalten wird, kommst Du nicht herum, die Auszahlung des Auftrages auf Monate zu verteilen. Ansonsten läuft der Auftraggeber Gefahr, dass der Blog-Artikel bereits kurz nach der Veröffentlichung verschwindet und die Kohle weg ist.

Ich würde es nicht anders machen. Daher ist dieses Vorgehen für mich legitim.

Vorteile und Nachteile von SeedingUp

Die Teilnahme bei SeedingUp hat sowohl Vorteile als auch Nachteile. Diese habe ich nachfolgend aufgeführt.

Vorteile

  • Anmeldung/ Registrierung
    Jeder kann sich bei SeedingUp registrieren. Selbstverständlich ist die Teilnahme kostenlos.
  • Freigabe von Blogs & Influencer-Profilen
    Nicht jeder Blog, bzw. jedes Influencer-Profil, welches man bei SeedingUp einreicht wird vom Betreiber akzeptiert. Und das ist auch gut so. Schließlich möchten die Auftraggeber. Blogs ohne Sichtbarkeit, kostenlose Blogs, wie von Blogger.com, die meist verwahrlosen, als auch Instagram-Profile ohne Follower.
  • Regelmäßige Aufträge
    Gerade wenn der eigene Blog eine gute Sichtbarkeit hat, sind einem regelmäßige Anfragen sicher. Gleiches gilt auch für Influencer. 

Nachteile

  • DoFollow Links
    Etwas fragwürdig finde ich die Tatsache, dass SeedingUp nach wie vor DoFollow-Links im Portfolio hat. Denn DoFollow-Links bei Sponsored-Links & Advertorials verstoßen gegen die Google-Webmaster-Richtlinien. Somit nimmt SeedingUp hier billigend in Kauf, dass Blogger sich gegen die Google-Webmaster-Richtlinien aussprechen. Andererseits: Wenn ein Blogger so dumm ist, dann habe ich kein Mitleid.
  • Kennzeichnungspflicht
    Ja, bezahlte Artikel sind kennzeichnungspflichtig. Das solltest Du auch keineswegs zu locker betrachten. Denn vergisst Du ein Advertorial / Sponsored-Post als Werbeartikel zu kennzeichnen, kann dies schnell zu einer Abmahnung führen. Und das tut finanziell richtig weh. Denn eine solche Abmahnung kostet weitaus mehr, als der Artikel wirtschaftlich eingebracht hat.
  • Auszahlung/ Gutschrift
    Auszahlungen erfolgen stets pünktlich und zuverlässig. Wie jedoch bereits erwähnt erfolgt die Auszahlung eines Auftrages verteilt über 12 Monate. Sicherlich ist das etwas, was nerven könnte. Doch wird dadurch auch sichergestellt, dass Beiträge nicht vorzeitig einfach verschwinden.

Tipps für SeedingUp

Abschließend noch einige Tipps für Blogger, die sich für SeedingUp interessieren:

  • Keine Baustellenseiten
    Wenn Du noch keinen Blog hast, bzw. noch ganz in den Anfängen steckst, dann solltest Du tatsächlich noch warten und zunächst qualitativ hochwertige Blog-Artikel schreiben, die begeistern.
  • keine kostenlosen Blogseiten
    Wenn Du tatsächlich Bewerbungen für Advertorials & Sponsorted-Posts erhalten möchtest, solltest Du dich nicht mit deinem kostenlosen Blog anmelden. Denn Wertschätzung des eigenen Blogs hört für mich bei kostenlos auf. Und übrigens: Die Sichtbarkeit kostenloser Blogs ist dermaßen gering, dass man ca. 5 Euro im Monate in Blog-Hosting inklusive eigener Domain investieren sollte.
  • Blog/Website Beschreibung
    Sie die Beschreibung deines Blogs als Marketing-Instrument. So weckst Du Neugier und Interesse bei deinem Gegenüber. Das kann sich positiv auf die Auftragsvergabe auswirken.

Fazit zu Seedingup

Mit SeedingUp habe ich in der Vergangenheit schon viele Sponsored-Posts, als auch Produkttests durchgeführt. Dabei hatte ich stets den Eindruck, dass meines Arbeiten entsprechend der zu diesem Zeitpunkt zu Grunde liegenden Qualität und Sichtbarkeit meines Blogs entsprach. Dies nimmt man zeitgleich als Ansporn die Sichtbarkeit und somit natürlich auch die Höhe der Einnahmen.

Ich bin mit SeedingUp zufrieden. Einzig und allein die etwas fragwürdige Haltung gegenüber den Google Webmaster Richtlinien mit dem Umgang mit DoFollow-Links ist zweifelhafter Natur. Dennoch kann und muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er/ sie den Pfad von Google verlassen und somit möglicherweise auch eine Abstrafung für ein paar Euros riskieren möchte.

ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Produktvielfalt
Provision
Einnahmen nach Projekt
Auszahlung
Als Sidepreneur beschäftige ich mich seit vielen Jahren ausgiebig mit WordPress, dem Aufbau von Nischen-Affiliate-Seiten, als auch sozialen Netzwerken. Im Sidepreneur-Blog lasse ich euch an meinen Erfahrungen teilhaben.

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