Gute SEO-Tipps für den eigenen WordPress Blog sind nicht nur bei Anfängern und Einsteigern sehr begehrt, auch Fortgeschrittene finden in diesen Artikeln immer wieder Anregungen, um das Ranking bei Google noch weiter steigern zu können. In diesem Artikel zeige ich dir, welche SEO-Tipps ich in den vergangenen Jahren gelernt habe und wie Du dein Ranking Suchmaschinen dadurch nachhaltig verbessern kannst.

Kapitel 1: Vorarbeit

Sehr häufig erlebe ich es, dass man sich nicht ausreichend Zeit für die Vorarbeiten nimmt. Völlig unüberlegt wird das Hosting ausgewählt, eine Domain reserviert, ein WordPress Blog eingerichtet und dann gleich angefangen zu bloggen. 90% der Blogger scheitern, weil unzureichend Zeit in die Vorarbeit fließt.

Der richtige Hoster

Das richtige Hosting, bzw. der richtige Hoster ist ein Grundbaustein, der durchaus maßgeblich zum Erfolg der eigenen Website beisteuern kann. Schnelle, kurze Ladezeiten, werden durch Verwendung von SSD-Speicher für den Webspace, als auch für die Datenbanken erreicht. Doch was bringen schnelle Ladezeiten, wenn die Verfügbarkeit der Website nicht gewährleistet ist.

Nun habe ich bislang kein Wort über den Preis verloren und das aus gutem Grund. Immer wieder erlebe ich, dass sich Kunden über Verfügbarkeit und Performance des Hosters beschweren, aber nicht bereit sind mehr Geld in das Hosting zu investieren. Stattdessen wählt man das günstigste Webhosting aus, das der Markt zu bieten hat. Sicherlich kann man damit Glück haben, kann aber auch ganz schnell auf die Schnauze fliegen.

Bist Du gerade auf der Suche nach einem Webhoster, solltest Du nach Möglichkeit einen Vertrag mit kurzer Vertragslaufzeit abschließen. Da zahlst Du im Vergleich zur längeren Vertragslaufzeit zwar mehr, kommst aber schneller aus dem Vertrag raus. Nennt man Risikominimierung.

Sicher ist Sicher, mit https

Nicht nur im Zuge von Datenschutz, Datensicherheit und der DSGVO, nein auch im Sinne eines besseren Rankings solltest Du deinen Blog/ deine Website mit einem SSL-Zertifikat verschlüsseln.

Inzwischen zeigt nahezu jeder Browser dem Anwender an, ob die Website über eine SSL-Verschlüsselung verfügt, oder nicht. Ist dem nicht der Fall, wird dies schon auf eine sehr warnende Weise getan, so dass manch ein Besucher möglicherweise den Tab gleich wieder schließt.

Erst die Basics, dann die Beiträge

Mit dem eigenen Blog erfolgreich durchzustarten bedeutet nicht, nach erfolgreicher Installation gleich mit dem Schreiben von Beiträgen durchzustarten. Oftmals begehen Anfänger genau diesen Fehler. Dann stellen sie jedoch fest, dass sie sich gar keine Gedanken über den Seitenaufbau und die Struktur gemacht haben. Sind Beiträge erst einmal bei Google gelistet, kann es ganz schön viel Aufwand bedeuten, diese in eine neue URL-Struktur zu überführen. Insbesondere wenn man keinerlei Einbußen im Ranking verzeichnen möchte. Mach also zunächst einmal die Hausaufgaben und überlege dir, wie Du deinen Blog sinnvollerweise aufbauen möchtest. Hierzu solltest Du dir folgende Fragen stellen:

  1. Welche Themenfelder möchte ich mit meinem Blog bedienen?
  2. Lassen sich diese Themenfelder mit einem Oberbegriff zusammenfassen?
  3. Gibt es einen weiteren, übergeordneten Begriff, unter welchem man diverse Oberbegriffe zusammenfassen kann?

Um dies möglichst schnell und wirkungsvoll zu tun solltest Du diese Aufgabe mit einem Mind-Map-Tool, wie XMind tätigen. Wie Du ein Mindmapping-Tool wie XMind dazu nutzen kannst, um die Struktur deiner Seite auszuarbeiten, verrate ich dir im Artikel: Erfolgreiche Blog-Strategie mit einem Mind-Mapping-Tool ausarbeiten.

Das richtige Theme installieren

Bei meinen ersten Blogs habe ich anfangs noch auf kostenlose WordPress Themes gesetzt. Das hat sich jedoch im Laufe der Jahre geändert. Inzwischen verwende ich ausnahmslos kostenpflichtige WordPress Premium Themes. Der Grund: Die Themes sind ausgesprochen professionel, bieten umfangreiche Möglichkeiten der Konfiguration, werten stets weiterentwickelt und man bekommt für wenig Geld ein super Theme, dessen Updates ebenfalls kostenlos sind. Warum das Theme Einfluss auf SEO hat? Je besser das Theme, desto mehr Potential lässt sich damit bei der Suchmaschinenoptimierung ausschöpfen.

Plugins installieren

Selbstverständlich lassen sich Plugins auch zu einem späteren Zeitpunkt installieren. Dennoch ist es von Vorteil, wenn man Plugins bereits zu Beginn installiert hat. Einerseits kannst Du so bereits mit der Erstellung deiner Beiträge diese Plugins wirkungsvoll einsetzen und musst nicht im Nachgang jeden bereits veröffentlichten Artikel nochmal mühsam editieren. Andererseits unterstützen dich viele dieser Plugins bereits beim Schreiben neuer Beiträge.

Permalink-Aufbau

Hast Du dich einmal für einen Permalink-Aufbau entschieden, ist es sehr mühsam diesen wieder zu ändern. Sicherlich mag dies aus Anfängersicht lediglich ein Klick im Backend ausmachen, doch hat dieser Klick gravierende Folgen, die gerade Anfänger und Einsteiger bei einer solchen Umstellung nicht berücksichtigen. Änderst Du im Nachgang den kompletten Permalink-Aufbau deiner Seite, beispielsweise von „/%category%/%posttitle%/“ auf „/%posttitle%/„, laufen auf einen Schlag alle Links, egal ob von externen Websites, oder Suchmaschinen wie Google und Bing, auf einen 404 Fehler. Das betrifft natürlich auch Beiträge, die Du über dein privates Facebook-Profil, deine Facebook-Seite, oder über Twitter und andere sozialen Kanäle geteilt hast.

Daher solltest Du dir zu Beginn darüber ausgiebig Gedanken über den URL-Aufbau deiner Seite machen. Ich selbst verwende hier die Permalink-Struktur „/%posttitle%/„. Dadurch laufe ich nicht in Probleme, wenn ich auf einmal weitere Kategorien einführe, bestehende Kategorien umbenenne, oder zusammenlege, da die Permalink-Struktur des Artikels sich dadurch nicht ändert.

Kapitel 2: Text-Optimierung

Für wen schreibst Du

Seit es SEO gibt, gibt es Menschen, die nichts anderes tun, als SEO-Texte zu schreiben. Ja, eine Suchmaschine crawlt deinen Blog und ist demnach als eine Art virtueller Besucher auf dem eigenen Blog unterwegs. Doch sie handelt nicht wie ein Besucher – zumindest noch nicht.

Viele Blogger neigen dazu, den Fokus zu sehr auf das Thema Suchmaschinenoptimierung auszurichten, so dass der Content den Leser nicht sonderlich begeistert. Andererseits solltest Du Suchmaschinen nicht völlig außer acht lassen.

Die richtige Mischung führt hier zum Erfolg. Übertreibe es daher nicht mit der Keyword-Optimierung und Keyword-Dichte in deinen Beiträgen. Dabei kann dich zudem das SEO by Yoast Plugin unterstützen. Dies zeigt Dir nämlich an, wie hoch die Keyword-Dichte ist.

Optimale Artikellänge für Blog-Beiträge

Nur weil ein SEO-Tool von Orange auf Grün springt, müssen noch lange nicht die Tastenanschläge verstummen. Auch wenn dir andere Seiten sagen und SEO-Tools visualisieren, dass Du mindestens 300 Wörter schreiben solltest, heisst es nicht, dass mehr Wörter der Suchmaschinenoptimierung schaden – im Gegenteil!

Meine durchschnittliche Artikellänge liegt derzeit bei über 800 Wörtern. Manche Artikel davon sind etwas kürzer, andere Blog-Artikel dafür etwas länger. Dabei achte ich stets auch darauf, Artikel nicht übertrieben in die Länge zu ziehen. Da kann durchaus auch einmal nach 350 Wörtern Schluss sein. Schließlich soll beim Leser nicht der Eindruck entstehen, dass Du um den heißen Brei herumredest und nicht in der Lage bist auf den Punkt zu kommen.

Blog-Artikel strukturiert aufbereiten

Ein Blog-Artikel lebt von seiner durchdachten Struktur. Möglicherweise erinnerst Du dich nicht mehr an deine Schulzeit. Wenn es seinerzeit darum ging einen Aufsatz zu schreiben, so gliederte sich dieser in die 3 Bestandteile Einleitung, Hauptteil und Schluss.

Die Einleitung des Artikels dient dazu, die Neugier des Lesers zu wecken, indem Du einerseits das Thema des Artikels erörterst und dabei auf die Fragestellung „Worum geht es in dem Artikel“, als auch die Zielsetzung, nämlich was der Leser von diesem Blog-Beitrag erwarten kann, eingehst.

Der Hauptteil bildet den eigentlichen Inhalt des Blog-Posts. Strukturiere den Hauptteil, indem Du Überschriften (H2, H3) richtig einsetzt und darüber hinaus mit Bulletpoints und Aufzählungen deine Inhalte in Szene setzt.

Den Abschluss bildest Du mit einer abschließenden Zusammenfassung, oder einem Fazit.

Aussagekräftige SEO Meta-Title

Manchmal muss man einfach nur sein eigenen Suchverhalten reflektieren, bzw. das Suchverhalten von Freunden beobachten, um zu erkennen, dass aussagekräftige SEO Meta-Title deutlich mehr geklickt werden, als die relativ unauffällige, stille Konkurrenz. Hier lohnt es sich durchaus mit zu experimentieren. Insbesondere dann, wenn man auf den vorderen Plätzen mit großen Platzhirschen konkurriert.

Hier mal einige Beispiele:

  • WordPress SEO-Plugins im Test
    Der Title beinhaltet zwar alle relevanten Informationen, die transportieren, um was es sich im Artikel handelt, direkt angesprochen fühle ich mich aber noch nicht
  • 20 WordPress SEO-Plugins im Test
    Klingt im direkten Vergleich zum vorherigen Titel geringfügig besser. Ich erhalte nämlich bereits einen Überblick darüber, wie viele WordPress SEO Plugins tatsächlich getestet und vorgestellt werden. Doch so wirklich angesprochen fühle ich mich als Leser noch nicht.
  • 20 WordPress SEO-Plugins für Dich getestet
    Jetzt wird es schon deutlich besser. Nicht nur, dass wir jetzt dem Leser eine konkrete Zahl an WordPress SEO Plugins mitgeben, wir sagen auch, dass wir es für Ihn getestet haben. Da fühlt man sich als Leser fast schon geehrt, dass jemand sich die Mühe bereitet und für einen selbst so viele WordPress Plugins testet.
  • Die 20 Besten WordPress SEO-Plugins für Dich ausgiebig getestet
    Hossa, da wird man ja fast rot. Da hat sich tatsächlich jemand die Mühe bereitet und für mich die 20 Besten WordPress SEO Plugins getestet. Und zwar ausgiebig.

Keinesfalls solltest Du jedoch anfangen guten Content mit billigen Clickbait Titeln zu kombinieren. Das führt unter den Lesern nur zu Unruhe und führt meist zu Abwanderungen. Kleine Kostprobe gefällig?

  • Dieses SEO-Plugin bringt dich mit allen Keywords auf Platz 1
  • Dieses Affiliate-Plugin macht Dich in kurzer Zeit zum Millionär

Leute wollen Träume leben. Wer will nicht gerne auf die Schnelle mit seinen wichtigen Keywords im Ranking auf Platz 1 landen? Wer möchte nicht gerne in kürzester Zeit zum Millionär werden? Menschen träumen und wollen natürlich ihre Träume verwirklichen. Solche Clickbaits tragen jedoch nur zu Enttäuschungen bei, außer Du hast tatsächlich ein Allheilmittel. Ein Allheilmittel, welches nichts bringt. Denn sobald es alle nutzen, minimiert sich damit auch der Erfolg des Einzelnen.

Wie Du schlagkräftige, aussagekräftige, laute SEO Meta-Title formulierst und zudem die verschiedenen Varianten problemlos testen kannst, zeige ich dir im Artikel „Google Marktschreier: Wie du schlagkräftige SEO-Meta-Title formulierst“.

Überschriften H2 und H3 richtig einsetzen

Es gibt tatsächlich Menschen, die nicht verstehen, wie man Überschriften richtig einsetzt. Da wird dann einfach mal eine Überschrift 3 (H3), bzw. sogar Überschrift 4 (H4) eingesetzt, um im Beitrag einen Zeilenumbruch zu verhindern. Das ist natürlich völliger Unsinn!

Überschriften dienen der besseren Gliederung von Inhalten. Eine Seite/ ein Post enthält maximal eine Überschrift 1 (H1). Dies ist in der Regel der Beitrags-/Seiten-Titel. Das bedeutet, Du solltest im Beitrag selbst nur Überschriften 2 und 3 verwenden. Wie das funktionierst kannst Du in meinen Artikeln sehen.

Packe treffende Keywords sowohl in die jeweilige Überschrift und den dazugehörigen Text.

Verweildauer mit Artikelserien erhöhen

Es gibt Artikel, die man aufgrund ihres Umfangs über mehrere Einzelartikel veröffentlichen sollte, in Form einer Artikelserie. Dadurch kannst Du die Artikel sowohl thematisch, als auch hinsichtlich der Keywords entkoppeln.

Das hat auch den Vorteil, dass ich als Leser gezielt die Informationen vorfinde, welche ich suche und mich nicht erst durch einen ultra-langen Artikel suchen muss. Interessieren mich dann noch die anderen Artikel dieser Artikelserie, kann ich diese gezielt ansteuern.

Nicht an der Oberfläche kratzen

Wenn ich eines in all den Jahren gelernt habe, dann dass viele Blogger mit ihren Beiträgen an der Oberfläche kratzen – auch sehr erfahrene und bekannte Blogger. Blog-Artikel, die inhaltlich nur an der Oberfläche kratzen, gibt es wie Sand am Meer. Mit solchen Beiträgen sicherst Du dir keine nachhaltige Leserschaft. Und auch in Suchergebnisseiten werden diese Beiträge nur so lange vorne ranken, bis ein anderer Blogger einen fundiert ausgearbeiteten Artikel veröffentlicht.

Ich kann Dir versichern, dass die meisten Blogger eher an der Oberfläche kratzen, weil sie möglichst schnell viel Content produzieren möchten. Dabei werden oftmals nur bestehende Inhalte aus anderen Blogs kopiert, neu angeordnet und umgeschrieben.

Ja, umfangreiche, fundierte Blog-Artikel kosten viel Zeit. Mitunter Tage, manchmal auch Wochen. Dafür hast Du jedoch ein Beitrag geschaffen, den es zu diesem Zeitpunkt kein weiteres Mal gibt.

Blog-Artikel aktualisieren

Ein Blog lebt nicht nur vorn neuen Blog-Beiträgen, sondern auch von der Aktualität bestehender Beiträge. Nicht selten findet man auf Blogs mehrfach die besten SEO-Tipps. Da muss man sich schon die Frage stellen, in wie weit sich diese Artikel nicht gegenseitig das Ranking kaputtmachen. Ich kann hier nur dazu raten, bereits bestehende und veröffentlichte Artikel kontinuierlich zu optimieren. Warum neuen Content produzieren, wenn Du bestehenden Content einfach optimieren und erweitern musst. Hier können dir SEO-Tools wie Sistrix helfen, um zu sehen mit welchen Keywords die einzelnen Beiträge auf Google ranken.

Kapitel 3: SEO-Bild-Optimierung

Ein wichtiges Kriterium der Suchmaschinenoptimierung wird oftmals nur stiefmütterlich in Anspruch genommen. Die Rede ist von der SEO-Bild-Optimierung. Ich veröffentliche keinen Beitrag ohne Titelbild. Und meist lockere ich meine Beiträge zudem mit passendem Bildmaterial und Screenshots auf. Hier meine SEO-Tipps zur Bild-Optimierung.

Bild-Keyword-Recherche

Auch für die SEO-Bild-Optimierung solltest Du entsprechende Keywords recherieren. Nutze die Bildersuche, um die Dateinamen dort gut rankender Bilder & Grafiken auszuwerten. Hast Du eine Infografik erstellt, sollte diese Infografik natürlich auch dieses Keyword beherrbergen.

Erstelle hochwertige Bilder

Unscharfe verpixelte Bilder, schlechte und langweilige und unpassende Motive, als auch schnell zusammengebastelte Infografiken werden sicherlich nicht zum Erfolg beisteuern. Nimm dir die Zeit und nutze die Recherche, um von den Wettbewerbern zu lernen.

Skaliere die Bilder

Werden die Blog-Beiträge über eine Breite von 700 Pixel verteilt dargestellt, sollte man das Bild-Material auch in entsprechend skalierter Form vorliegen. Entweder Du erstellst dein Bildmaterial.

Erstellst Du eine Infographik, sollte auch herunterskaliert auf eine Breite von 600 bis 700 Pixeln jedes Element und alle Texte gut erkennbar sein.

Denke an Facebook & Co.

Häufig optimieren wir Bilder für den Blog, vergessen aber ganz die Optimierung für Facebook, Twitter und Pinterest. Idealerweise machst Du selbst den Test und schaust dir das Ergebnis an. Über das Yoast SEO Plugin kannst Du jedem einzelnen Beitrag ein dafür spezielles Foto für Facebook und Twitter hinterlegen. So kannst Du beispielsweise beide Netzwerke mit gleichen als auch unterschiedlichen Titelbildern bedienen, um das Verhalten besser einschätzen zu können.

Optimiere den Dateinamen

Hast du schon einmal Fotos von deiner Digitalkamera heruntergeladen, oder von deinem Smartphone? Wahrscheinlich schon. Mit solch kryptischen Dateinamen kann man doch nichts anfangen, oder könntest Du auf Anhieb sagen, was sich hinter der Bilddatei  IMG_10230023.jpg verbirgt? Auch Google wird es dabei nicht anders ergehen. Also wenn Du ein Bild verwendest, auf welchem SEO steht, dann sollte dieses Keyword, als auch weitere Keywords im Dateinamen stehen.

Aus IMG_10230023.jpg
wird dann
SEO-Tipps_Tipps_und_Tricks_zur_Suchmaschinenoptimierung-Verbesserung_des_Rankings_in_Suchergebnissen.jpg

Die SEO-Bild-Optimierung wende ich inzwischen seit 20 Jahren an und konnte bislang nur gute Erfahrungen damit sammeln.

Komprimiere das Bild

Ladezeiten sind das A und O. Da macht Google auch bei Bildern kein Halt. Komprimiere Bilder und Grafiken entweder mit dem WordPress Plugin EWWW, oder mit dem Webservice tinypng.com.

Nutze den Alt-Tag

Der ALT-Tag wird häufig einzig und allein für Suchmaschinen gesehen. Dem ist aber nicht so. Er dient der Barrierefreiheit und in diesem Fall blinden Menschen. Also solltest Du diesen auch dazu nutzen, zu beschreiben, was hinter diesem Bild steckt. Hierfür solltest Du natürlich auch Keywords einsetzen, welche der Optimierung der Seite dienen.

Kapitel 4: SEO-Tools & -Kniffe

Google-Keyword-Planner

Mit dem kostenlosen Google-Keyword-Planner, der in Google-Adwords integriert ist, kannst Du das Suchvolumen von Suchbegriffen, als auch die Wettbewerbsdichte schnell ausfindig machen. Ich selbst nutze den Keyword-Planner von Google regelmäßig, um einerseits das Potential einzelner Keywords zu ermitteln, aber auch um ähnliche Keywords zu identifizieren, so dass ich diese bei der Ausarbeitung des Artikels mit berücksichtigen kann.

Keyword – Suchvolumen vs. Wettbewerb

Sicherlich ist das Suchvolumen bei der Keyword-Recherche ein wichtiger Indikator, welche Keywords man idealerweise optimieren sollte. Doch noch wichtiger wie das Suchvolumen sehe ich den Wettbewerb. Hier möchte ich meine Ansätze teilen, wie ich bei der Keyword-Analyse hinsichtlich Suchvolumen und Wettbewerb werte.

  • Hohes Suchvolumen vs. hoher Wettbewerb
    Es ist natürlich typisch, dass sich viele auf ein Keyword mit hohem Suchvolumen stürzen. Klar ist hier der Wettbewerb extrem hoch. Solche Keyword-Optimierungen würde ich als Langzeit-Projekt angehen, diese jedoch nicht in den unmittelbaren Fokus rücken. Schließlich möchtest Du Erfolge feiern und diese Erfolge definierst Du über Meilensteine. Meilensteine, die Du möglichst selbst und in absehbarer Zeit erhalten kannst.
  • geringes Suchvolumen vs. hoher Wettbewerb
    Wenn sich viele Leute um ein kleines Stück Kuchen streiten bleibt für den Einzelnen nur ein Krumen übrig. Bei der Keyword-Recherche und Analyse des Suchvolumens würde ich in diesem Fall den Ausstieg empfehlen. Dieses Keyword lohnt sich nicht.
  • Hohes Suchvolumen vs. geringer Wettbewerb
    Zuschlagen, sofort zuschlagen. Tatsächlich wirst Du auf diese Variante jedoch weniger treffen, da alle Keywords mit hohem Suchvolumen eine hohe Wettbewerbsdichte verzeichnen.
  • geringes Suchvolumen vs. geringer Wettbewerb
    Gerade für die Anfänge und den Einstieg bildet diese Variante gute Voraussetzungen etwas vom Kuchen zu ergattern. Hast Du erst einmal eine Basis geschaffen, kannst Du diese weiter ausbauen und dadurch auch Keyword mit mittlerem Suchvolumen und mittlerem Wettbewerb angehen.

Diese Regeln müssen nicht immer gelten. Bei neuen Projekten wende ich diese jedoch gerne an, um schnell sichtbare Erfolge zu erzielen. Danach geht es sukzessive an Keywords mit höherem Suchvolumen und mehr Wettbewerb. Tatsächlich habe ich bei Neuprojekten mich direkt mit Keywords mit hohem Suchvolumen und hohem Wettbewerb versucht. Allerdings zuvor ausgiebig den Wettbewerb geprüft, um einen Gesamteindruck zu erhalten.

W-Fragen-Tools

Es gibt zahlreiche Tools, die einem bei der Suchmaschinenoptimierung unter die Arme greifen. Hierzu zählen auch W-Fragen-Tools. Denn was macht ein Anwender, wenn er vor einem Problem/ einer Herausforderung steht? Er FRAGT Google! Vielleicht hast Du gerade jetzt den Ohrwurm der Sesamstraße im Kopf „Wer? Wie? Was? Wieso? Weshalb? Warum? Wer nicht fragt bleibt dumm.“ Und genau mit diesem Frage/ Antworten-Spiel kannst Du deine Beiträge optimieren, indem Du diese häufigen Fragen am Ende deines Artikels aufgreifst und erläuterst.

Nicht immer spucken diese Tools auch tatsächlich die Fragen aus, die der Leser stellen würde. Also versetz dich in die Situation deines Lesers und versuche mit den Fragestellungen der Sesamstraße deinen Lesern Mehrwert zu bieten. Hier mal einige Fragestellungen zu SEO:

Was versteht man unter SEO?
SEO ist die Abkürzung für Search-Engine-Optimiziation (Suchmaschinenoptimierung).
Wer braucht SEO?
Wer SEO braucht ist abhängig davon, ob man mit dem eigenen Blog, der eigenen Website, als auch dem eigenen Onlineshop bei Google gefunden werden möchte und somit sich Besucher, als auch potentielle Kunden sichern möchte. Jeder, der eine Website ins Netz stellt, braucht SEO, bzw. versucht mit Suchmaschinenoptimierung Besucher auf die eigene Website zu gewinnen.
Wie funktioniert SEO?
Die Frage, wie SEO funktioniert, lässt sich nicht in einem einzigen Hilfeartikel zusammenfassen. Zahlreiche Blogs und Websites beschäftigen sich thematisch ausschließlich mit dieser Fragestellung, als auch entsprechenden Tipps und Ratgebern rund um das Thema Suchmaschinenoptimierung und wie man das Ranking in Suchmaschinen verbessern kann.
Wie komme ich bei Google auf Platz 1?
Die Frage, wie Du bei Google mit einem Keyword auf Position 1 in den Suchergebnissen gelangst lässt sich nicht in einem kurzen FAQ-Artikel zusammenfassen. Keinesfalls solltest Du dich von dubiosen Werbeanzeigen und Werbemails blenden lassen, in welchen man dir glaubhaft machen möchte, mit geringen Kosten und binnen kürzester Zeit auf Position 1 in den Suchergebnissen landen zu können.
Wie optimiere ich meine Blog-Artikel für Google?
Möchtest Du deine Blog-Artikel tatsächlich nur für Google optimieren, oder nicht etwa doch für deine Leser? Insbesondere Blog-Anfänger begehen oftmals den Fehler, dass sie es mit der Suchmaschinenoptimierung und damit auch der Keyword-Optimierung zu gut meinen. Im Artikel „Erfolgreich Bloggen“ erläutere ich, was einen Blog-Artikel erfolgreich macht.
Warum habe ich trotz dem Yoast-SEO Plugin kein besseres Ranking in den Suchergebnissen?
Du hast das Yoast-SEO-Plugin für WordPress installiert und tatsächlich geglaubt, dass alleine die Installation und Konfiguration des WordPress-SEO-Plugins für ein besseres Ranking in Suchergebnisse ausreichen würde? Dann darfst Du dich davon verabschieden. Denn nicht Plugins, sondern die Inhalte nehmen Einfluss auf das Ranking in Suchergebnissen. 
Als Sidepreneur beschäftige ich mich seit vielen Jahren ausgiebig mit WordPress, dem Aufbau von Nischen-Affiliate-Seiten, als auch sozialen Netzwerken. Im Sidepreneur-Blog lasse ich euch an meinen Erfahrungen teilhaben.

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