Die ersten Schritte in WordPress sind für Branchenkenner eine Leichtigkeit. Diese wissen meist, worauf es ankommt, verhalten sich nicht zögerlich und sind weitaus weniger verunsichert. Diese Zielgruppe möchte ich mit diesem Beitrag weniger erreichen und ansprechen. Im Fokus des Artikels stehen insbesondere Anfänger und Einsteiger. Menschen, die bislang keine bis wenige Berührungspunkte mit der Erstellung von Websites hatten. In diesem Artikel zeige ich dir die ersten Schritte mit WordPress, mache dich mit der Anwendung vertraut, so dass Du dich innerhalb der Anwendung schnell zu recht findest.

WordPress – Die ersten Schritte

Ich selbst nutze WordPress seit über 15 Jahren und kenne daher die Anwendung, als auch ersten Schritte mit WordPress, auf welche es ankommt, auswendig. Doch gerade als Anfänger ist man gerade zu Beginn möglicherweise überfordert und neigt vielleicht dazu gleich hinzuschmeissen. An dieser Stelle kann ich jedoch beruhigen und sagen – so schwer ist das nicht! Zunächst muss man sich mit der Anwendung, deren Bedienung und Möglichkeiten vertraut machen. Hast Du bereits das Hosting, als auch Installation erfolgreich durchgeführt, kannst Du direkt zum WordPress Dashboard übergehen.

WordPress Hosting & Installation

Zunächst einmal möchte ich klarstellen, dass sich all meine Artikel auf selbst gehostete WordPress Blogs beziehen und nicht auf Managed-WordPress Blogs von WordPress.com. Denn dort ist man hinsichtlich des Funktionsumfangs deutlich eingeschränkter und kann viele Funktionen gar nicht in Anspruch nehmen.

Schritt 1: Das Hosting

Über das WordPress-Hosting möchte ich an dieser Stelle gar nicht so tief ins Detail einsteigen. WordPress Anfängern und Einsteigern empfehle ich den Webhoster webgo*. Meine Erfahrungen mit webgo seit Jahren sehr gut. Dieser zeichnet sich insbesondere durch schnelle Ladezeiten, hohe Verfügbarkeit, als auch sein gutes Preis-Leistungsverhältnis aus. Hier solltest Du jedoch nicht das Starter-Paket, sondern das Profi-Paket wählen. Grund hierfür ist: Im Profi-Tarif bei webgo sind SSL-Zertifikate inklusive. Und die SSL-Verschlüsselung hat einerseits Auswirkungen auf das Ranking und stellt andererseits aber auch sicher, dass Daten deiner Besucher nur verschlüsselt übertragen werden – beispielsweise beim Schreiben eines Kommentars, oder der Nutzung des Kontaktformulars.

Neben webgo kann ich aber auch ALL-INKL* empfehlen. Dort hoste ich ebenfalls schon sehr lange diverse WordPress Blogs. Wie auch bei webgo, fehlt dem kleinsten Webhosting-Tarif bei ALL-INKL das SSL-Zertifikat. Und somit solltest Du, sofern Du dich für ALL-INKL entscheidest, den ALL-INKL Privat-Plus Tarif wählen.

Schritt 2: WordPress installieren

Die Installation von WordPress ist heutzutage spielend einfach. Während ich früher noch WordPress auf die klassische Weise heruntergeladen und anschließend per FTP auf meinen Webspace übertragen habe, greife ich heute nahezu ausschließlich auf 1-Click-Apps zu.

1-Click-Apps sind vom Webhoster bereitgestellte Oberflächen im Kundenbereich, mittels welcher man verschiedenste Web-Anwendungen bequem und mit wenigen Klicks installieren kann, ohne dafür technische Kenntnisse mitbringen zu müssen. Wie Du WordPress installieren kannst, erkläre ich in den folgenden Artikeln

Hast Du bereits WordPress installiert, gebe ich dir nun Einblick in das WordPress-Admin-Dashboard.

WordPress Admin-Bereich

Schritt 3: Dashboard

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Dashboard und AktualisierungenIm Seitenmenü gelangst Du über den „Startseite“-Link zur Dashboard-Übersicht. Liegen Aktualisierungen vor, wie beispielsweise eine neue WordPress-Version, oder aber Aktualisierungen zu bereits installierten Plugins und Themes, werden dir diese hier angezeigt. In diesem Fall wird angezeigt, dass aktuell eine Aktualisierung zur Installation vorliegt.

Nach erfolgreicher Installation gelangt man nun das erste Mal mit der eigenen Domain (https://mein-erstes-wordpress-projekt.de/wp-login.php in die WordPress Schaltzentrale – den Adminbereich.

Hierüber werden nicht nur administrative Arbeiten, wie das Aktualisieren der Anwendung, Plugins und Themes getätigt, auch werden hierüber Einstellungen konfiguriert, Medien hochgeladen und selbstverständlich neue Beiträge geschrieben.

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Das Dashboard

  1. Top-Navigation
    Nachdem Du dich mit deinen Zugangsdaten angemeldet hast wird dir die Top-Navigation sowohl im Admin-Bereich, als auch auf der Website selbst angezeigt. Mit Hilfe dieser Navigation kannst Du die wichtigsten Funktionen, die Du als Blogger regelmäßig benötigst, schnell und von überall aufrufen. Das Kommentar-Icon beispielsweise zeigt dir, wie viele Kommentare aktuell auf Freischaltung warten. Über „+Neu“ kannst Du sowohl neue Beiträge, Medien, Seiten, als auch Benutzer anlegen. Durch die Verwendung weiterer Plugins, können hier auch noch weitere Funktionen erscheinen. Auf der rechten oberen Seite wird dein Profil angezeigt. Hierüber kannst Du aber auch dein Profil direkt bearbeiten, bzw. dich abmelden.
  2. Schnellstart
    Diesen Reiter blende ich meist gleich aus, bleibt aber jedem selbst überlassen. Denn um den ersten Beitrag zu schreiben, oder eine „Über mich“-Seite anzulegen, benötige ich diesen Platz nicht.
  3. Schneller Entwurf
    Auch diese Funktion wird m. E. überbewertet. Denn auch wenn ich vielleicht gerade eine Idee habe und wichtige Gedanken und Impulse kurz dazu festhalten möchte, so navigiere ich über das Top-Menü auf „+Neu“ > „Beitrag“, kann  dort einen Titel eingeben  und meine Gedanken hierüber weitaus bequemer niederschreiben und einfach als Entwurf speichern.
  4. Auf einen Blick
    Find ich persönlich immer gut zu sehen, wie viele Beiträge und Seiten veröffentlicht wurden. An eines hat hier die WordPress-Community jedoch nicht gedacht – hier auch Beiträge und Seiten aufzuführen, die sich beispielsweise im Zustand „Entwurf“ befinden. Das hätte dieses Widget vervollständigt.
  5. Aktivitäten
    Die Aktivitäten zeigen dir, was zuletzt auf deinem Blog passiert ist. Hierzu zählt das Auflisten frisch gebloggter Artikel, als auch neue Kommentare, die auf Freischaltung warten, als auch bereits freigegeben wurden.
  6. WordPress Veranstaltungen und Neuigkeiten
    Es ist immer wichtig auf dem neuesten Stand zu bleiben. Hier bekommst Du Informationen zu den neuestens Updates, als auch Veranstaltungen angezeigt.
  7. Hauptmenü
    Über die linke Seite wirst Du dich im WordPress Admin-Bereich sehr häufig bewegen. Hierüber gelangst Du zu Übersichten deiner Beiträge und Seiten, kannst Plugins und Themes installieren und aktivieren, als auch Kommentare sichten, freischalten, als Spam markieren, oder löschen. Darüber hinaus werden unter Einstellungen grundlegende Konfigurationen der Anwendung vorgenommen. Die einzelnen Punkte dieser Seitenleiste erläutere ich jetzt ausführlich.

Aktualisierungen

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Aktualisierungen

Wählt man im WordPress-Admin-Bereich unter „Dashboard“ > „Aktualisierungen“ aus, werden einem alle ausstehenden Aktualisierungen angezeigt. Hierzu zählen neben dem Core-System, Plugins, Themes, als auch Übersetzungen. In diesem Fall liegt jedoch nur eine Aktualisierung der Übersetzung vor. Diese lässt sich durch einen Klick auf den Button „Übersetzung aktualisieren“ installieren. Gleiches gilt übrigens für Plugins und Themes.

Schritt 4: Beiträge

WordPress einrichten Schritt für Schritt - BeiträgeHast Du dein Blog erst einmal fertig konfiguriert und eingerichtet, dich mit dem richtigen WordPress Theme und den besten WordPress-Plugins ausgerüstet, wirst Du dich sehr häufig im Bereich „Beiträge“ aufhalten, um neue Blog-Artikel zu schreiben, bzw. auch bestehende Blog-Artikel inhaltlich zu optimieren.

Alle Informationen, die Beiträgen zugeordnet werden, wie beispielsweise die Kategorie, als auch Schlagwörter (Tags), können hierüber erstellt, editiert, oder gar gelöscht werden.

Alle Beiträge

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Beiträge - Alle Beiträge

Unter „Alle Beiträge“ werden, wie man es bereits erahnen kann, alle Beiträge, unabhängig von ihrem Status, angezeigt. Über der Tabelle mit Beiträgen wird dir angezeigt, wie viele Beiträge sich in welchem Zustand befinden. So kannst Du beispielsweise durch einen Klick auf „Entwurf“, alle in diesem Zustand befindlichen Beiträge anzeigen.

Darunter werden dir diverse Filtermöglichkeiten angezeigt. Diese sind besonders dann hilfreich, wenn man bereits zahlreiche Beiträge veröffentlicht hat, um gezielt beispielsweise nach Beiträgen aus einer Kategorie zu suchen.

Bewegt man den Mauszeiger über einen der hier gelisteten Beiträge, werden einem über ein Untermenü folgende Bearbeitungsoptionen geboten:

  • Bearbeiten
    Hier öffnet sich standardmäßig der Gutenberg-Editor zum bearbeiten des Blog-Beitrags.
  • QuickEdit
    WordPress einrichten Schritt für Schritt - Beiträge - QuickEdit
    Mit dem QuickEdit kannst Du lediglich kleinere Anpassungen vornehmen, wie beispielsweise den Titel, die Titelform (Permalink), das Datum, die Kategoriezuordnung, Schlagwörter, Template, den Status, oder Passwort anpassen. Das kann dann hilfreich sein, wenn Du beispielsweise Schlagwörter in unterschiedlichen Artikeln nachpflegen möchtest, ohne den vollständigen Beitrag laden zu wollen. Aber auch, um einzelne Beiträge schnell in eine andere Kategorie zu verschieben.
  • Papierkorb
    Hiermit können Beiträge direkt in den Papierkorb verschoben werden. Wichtig: Wenn die Beiträge im Papierkorb landen, sind diese dort noch vorzufinden (wenn dort noch nicht final gelöscht) und können bei Bedarf wieder zurückgeschoben werden.
  • Vorschau
    Schnell über die Übersicht sich die Vorschau des Beitrags anzeigen zu lassen.
Alle Beiträge – Ansicht anpassen

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Beiträge - Alle Beiträge - Ansicht anpassen

Möchtest Du die Ansicht der Seite „Alle Beiträge“ anpassen, findest Du oben rechts die Lasche „Ansicht anpassen“. Beim Klick darauf öffnet sich die Lasche und ermöglicht dir das Spaltenset, die Anzahl an Beiträgen je Seite, als auch den Ansichtsmodus anzupassen. Insbesondere nach der Installation von Plugins finden sich in dieser Übersicht weitere Daten, mit welchen Du dein Spaltenset der Beitragsübersicht anreichern kannst.

Erstellen

Möchtest Du einen neuen Beitrag schreiben, wählst Du entweder „Erstellen“, oder in der Top-Navigation „+Neu“ > „Beitrag“. Wie diese Maske aussieht, worauf Du achten musst und welche Elemente Du zum Erstellen eines neuen Beitrags nutzen kannst, erläutere ich in einem gesonderten Artikel, da die Möglichkeiten sehr umfangreich sind.

Kategorien

WordPress einrichten Schritt für Schritt - KategorieEinen Beitrag, den Du erstellst, musst Du immer mindestens einer Kategorie zuordnen. Hier  ein kurzes Beispiel zur Veranschaulichung: Hast Du einen Blog über 3D-Drucker, würdest Du evtl. die Kategorie: 3D-Drucker, Filament, als auch Druckvorlagen anlegen. Schreibst Du deine Erfahrungen zu einem speziellen 3D-Drucker, ordnest Du den Beitrag der Kategorie 3D-Drucker zu. Dagegen landen natürlich die Erfahrungen, die Du mit dem Druck-Filament hast sammeln können, in der Kategorie Filament.

Hier erstellst Du die Kategorien für deine Beiträge. Diese können auch durchaus verschachtelt sein. So kannst Du eine Hauptkategorie festlegen und dieser Hauptkategorie beispielsweise eine Reihe an Unterkategorien zuordnen. Beispiel: Hauptkategorie wäre „Technik“, Unterkategorien wären „Smartphones“, „Tablets“, „PC“. Eine andere Hauptkategorie wäre „Spielekonsolen“ und als Unterkategorie würden XBOX One, PS4, Nintendo Switch, & Co. angelegt werden.

Den einzelnen Kategorien kannst Du zudem eine Beschreibung hinterlegen, die in Abhängigkeit zum genutzten Theme auf der Seite angezeigt wird.

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Kategorie - Ansicht anpassenWie auch bei den Beiträgen, kannst Du auch in der Ansicht der Kategorien, das Spaltenset an deine Bedürfnisse anpassen. Der Name selbst kann nicht entfernt werden, allerdings die Beschreibung, Titelform und die Anzahl. Ich behalte diese Ansicht so bei, da ich so schnell erkennen kann, wo beispielsweise die Beschreibung fehlt, bzw. in welcher Kategorie keine Beiträge sind.

Schlagwörter

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Schlagworte - SchlagwörterSchlagwörter kann man nutzen, muss es aber nicht. Hierbei kommt es ganz auf die Strategie an, die man verfolgt. Ich selbst nutze Schlagwörter, um kategorieübergreifende Beiträge zusammenzuführen. Auch diesen Schlagwörtern kannst Du eine Beschreibung mitgeben, wobei dies natürlich auch abhängig von der Nutzung und der Strategie ist, die man verfolgt.

Schritt 5: Medien

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Medien

Über den Reiter „Medien“ kannst Du dir nicht nur die Medien in der Medienübersicht anzeigen lassen, als auch neue Dateien hinzufügen. Du kannst hierüber Bilder und Grafiken innerhalb von WordPress nochmal nachbearbeiten. Beispielsweise indem Du die Größe nachträglich anpasst, oder die Grafik spiegelst, bzw. zuschneidest.  Neben Grafiken, Fotos und Bilder lassen sich aber auch Audio- & Videodateien, als auch Dokumente wie Word, Powerpoint, Excel, als auch PDF-Dateien übertragen, die dann innerhalb von Beiträgen beispielsweise zum Download zur Verfügung gestellt werden.

Medienübersicht

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Medien - Medienübersicht

 

In der Medienübersicht werden dir alle Dateien angezeigt, die Du hochgeladen hast. Du kannst die Art der Darstellung  von Grid in Listenansicht ändern, wenn Du hierin einen Nutzen siehst, kannst aber auch die Filter nutzen, um dir gezielt Dateien anzeigen zu lassen.

Datei hinzufügen

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Medien - Datei hochladen

Auch das Hochladen von Dateien funktioniert schnell und unproblematisch. Entweder die Datei per Drag-&-Drop in den vorgesehenen Bereich schieben, oder den Button nutzen, um Dateien von der lokalen Festplatte in die Medienübersicht zu laden. Du musst jedoch nicht auf diese Seite wechseln, um innerhalb eines Beitrags neue Medien hochzuladen. Dies ist nämlich sowohl beim erstellen und bearbeiten von Beiträgen und Seiten möglich, ohne die Bearbeitung zu verlassen.

Schritt 6: Seiten

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Seiten Die Erstellung von Seiten funktioniert prinzipiell ähnlich wie das Erstellen eines Blog-Artikels (Beitrag). Allerdings gibt es bei Seiten keine Kategorien und keine Schlagworte. Seiten werden häufig für das Impressum und Datenschutzbestimmungen verwendet. Auch die Erstellung einer kompletten Unternehmenswebsite mit WordPress erfolgt in der Regel mit dem Erstellen verschiedenster Seiten.

Alle Seiten

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Seiten - Alle Seiten

Die Übersicht erinnert an die Übersicht aller Beiträge in WordPress. Dennoch handelt es sich hierbei um einen anderen Dokumententyp, der auch eine andere Verwendung findet. Auch hier siehst Du schnell, wie viele Seiten es insgesamt gibt. Siehst die Anzahl veröffentlichter Seiten, als auch die Anzahl vorhandener Entwürfe.

Erstellen

Eine ausführliche Beschreibung zur Erstellung von Seiten wird es in einem gesonderten Artikel geben.

Schritt 7: Kommentare

WordPress einrichten Schritt für Schritt - KommentareDie Administration von Kommentaren auf deinem WordPress-Blog erfolgt hierüber. Dies setzt natürlich voraus, dass Du die Kommentarfunktion auch aktiviert hast.

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Kommentare - Ausstehend - Freigegeben - Spam - PapierkorbNutzt Du die Kommentar-Funktion deines WordPress-Blogs, siehst Du in der Übersicht alle neu eingegangenen Kommentare. Du wirst schnell feststellen, dass ganz schön viel Spam-Kommentare reinkommen. Hierfür gibt es jedoch wirksamen Schutz in Form von Anti-Spam-Plugins für WordPress, so dass Du Spam nicht mehr manuell bearbeiten musst.

Hier kannst Du neue Kommentare freigeben, aber auch löschen, bzw. bearbeiten, sofern diese inhaltlich nicht angemessen sind. Auch besteht die Möglichkeit hierüber direkt auf Kommentare zu antworten.

Schritt 8: Design

WordPress einrichten Schritt für Schritt - DesignHier dreht sich alles um das Design deines WordPress-Blogs. Designvorlagen und Templates tragen bei WordPress den Namen „Theme“. Hat man das richtige WordPress-Theme für den eigenen Blog gefunden, konfiguriert und an die eigenen Bedürfnisse angepasst, wird man diesen Menüreiter nur noch selten in Anspruch nehmen.

Zu Design zählt nicht nur das Theme, sondern auch verschiedenste Navigationselemente und Widgets, die Du auf der Website einsetzen kannst. Verfügst Du über HTML- & CSS Grundkenntnisse, kannst Du den Quelltext, des von dir genutzten WordPress Themes über den Theme-Editor an deine Bedürfnisse anpassen.

Themes

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Design - ThemesUnter Themes kannst Du entweder aus den hier bereits bestehenden Themes das passende Theme für deinen Blog verwenden, oder Du fügst ein neues Theme hinzu.

  1. Theme hinzufügen / Installierte Themes durchsuchen
    WordPress einrichten Schritt für Schritt - Design - Themes auswählen und installieren
    Oben findest Du die Möglichkeit über den Button „Theme hinzufügen“ auf einen großen Pool an Themes zuzugreifen, wie auf dem Bild zu sehen ist. Hier kannst Du nach verschiedensten Kriterien, wie Voreinstellt, Populär, Neueste, Favoriten filtern, bzw. auch nach Funktionen filtern. Bewegst Du den Mauszeiger über eines der angezeigten Themes, kannst Du dir Details zum Theme, sowie dies in einer Vorschau anzeigen lassen. Zur Installation musst Du dann lediglich noch den Button „installieren“ klicken, um die Installation des Themes durchzuführen. Doch noch ist das frisch installierte Theme noch nicht aktiv. Fahre mit dem Mauszeiger über das zu aktivierende Theme und klicke auf den „aktivieren“ Button.
  2. Installierte Themes
    Hier werden dir WordPress-Themes angezeigt, die Du installiert hast. Bewegst Du den Mauszeiger über eines der Themes, werden einem verschiedenste Optionen angezeigt. Gerade bei einem neu installierten Theme, welches noch nicht aktiviert ist, kann man sich eine Live-Vorschau anzeigen lassen, bevor man das Theme aktiviert. Über die Theme-Details bekommst Du zudem weitere Informationen zum dem ausgewählten WordPress-Theme angezeigt und kannst dies, sofern nicht gerade aktiv, hierüber auch löschen.

Customizer

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Design - CustomizerMit Hilfe des Customizers kannst Du diverse Anpassungen an deinem Theme vornehmen. Änderungen, welche man in der rechten Seite vornimmt, werden einem sofort angezeigt. Die hier zur Anpassung des WordPress Themes dargestellten Funktionen leiten sich meist aus anderen Admin-Seiten ab, wie beispielsweise die Website-Informationen, Menüs und Widgets. Auch wird von vielen Themes selbst eine eigene Seite für Anpassungen bereitgestellt. Insbesondere bei kostenpflichtigen Premium-Themes kommt man in den Genuss zahlreicher Funktionen, um seinen Blog ansprechend seinen Lesern zu präsentieren.

Widgets

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Design - Widget

Widgets werden häufig in der Sidebar, links oder rechts neben dem Artikel, bzw. unterhalb des Artikels im Footer platziert. So kannst Du beispielsweise neben dem Artikel die zuletzt veröffentlichten Kommentare auf deinem Blog, die neuesten Kommentare, aber auch Bilder, Grafiken, Banner und eine individuelle Menüleiste anzeigen.

  1. Verfügbare Widgets
    Bei einem frisch installierten Blog, stehen die oben verfügbaren Widgets zur Auswahl. Weitere Widgets kommen meist mit der Installation von Plugins, als auch spezifischer Themes hinzu. Möchtest Du eines der verfügbaren WordPress Widgets in deinen Blog einbinden, kannst Du dies auf zwei unterschiedliche Weisen tun. Entweder, indem Du das betreffende Widget anklickst, dessen Ziel bestimmst und auf „Widget hinzufügen“ klickst. Oder das verfügbare Widget via drag & drop an die auf der rechten Seite verfügbaren Positionen schiebst.
  2. Positionen für Widgets
    Die hier dargestellten Positionen sind von Theme zu Theme unterschiedlich. So gibt es Themes, die ausschließlich Positionen im Footer anbieten. Andere Themes wiederum ermöglichen auch die Positionierung neben dem Content.
  3. Widget Konfiguration
    Hast Du ein Widget hier positioniert, stehen dir je nach Widget weitere Möglichkeiten der Konfiguration zur Auswahl. So kannst Du beispielsweise die Anzahl an Beiträgen und Kommentaren limitieren, als auch Titel festlegen. Dies variiert von Widget zu Widget.

Menü

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Design - MenuMenüs kennt man üblicherweise aus dem Header einer jeden Website. Sie dienen dazu dem Benutzer einen schnellen Überblick, als auch dem zielgerichteten Ansteuern von Inhalten zu ermöglichen. Wie Du mit WordPress eine gute Navigationsstruktur aufbaust und worauf Du dabei achten solltest, werde ich in einem gesonderten Artikel beschreiben.

Zunächst einmal findest Du eine leere Menüstruktur vor, die es zunächst anzulegen gilt. Hierzu gibst Du deiner Menüstruktur einen Namen. Dieser Name erscheint natürlich nicht auf der Website, sondern dient dir lediglich zur Zuordnung. Für die klassischen Menüs im Header lege ich meist ein auch ähnlich lautenden Namen für die Menüstruktur an. Auch gibt es Themes, die über dem Header-Menü noch ein Top-Menü haben. Und selbst für den Footer kannst und solltest Du eine Menüstruktur anlegen und diese mit deinem Impressum und deinen Datenschutzbestimmungen versehen.

Die Art der Darstellung von Navigationselementen ist abhängig vom Theme, als auch von Plugins, die man hierfür einsetzt, wie man beispielsweise am Theme des Sidepreneur-Blogs erkennen kann.

WordPress erste Schritte - Menü - Header-Navigation

Hast Du den Namen des Menüs festgelegt, wir die Menüstruktur durch einen klick auf „Menü erstellen“ angelegt. Nun kannst Du Elemente aus der linken Leiste „Menüeinträge hinzufügen“ in diese Menüstruktur reinziehen. Hier sind auch Verschachtelungen möglich.

Über den Reiter „Positionen verwalten“ verknüpfst Du die von die erstellte Menüstruktur mit  einer vom Theme bereitgestellten Position. Und schon ist die von dir angelegte Menüstruktur mit der Menü-Position verknüpft.

Hintergrund

Möchtest Du ein Hintergrundbild in deinen Blog einbinden, kannst Du dies hierüber hochladen und aktivieren. Man sollte allerdings bedenken, dass solche Hintergrundbilder Dokumente unnötig aufblähen und die Ladezeit eines Blogs beeinträchtigen. Daher rate ich eher von der Verwendung ab.

Theme-Editor

Über den Theme-Editor kannst Du Anpassungen am Source-Code des Themes vornehmen. Für Anfänger und Einsteiger definitiv nicht gedacht. In einem gesonderten Artikel werde ich die Möglichkeiten des Theme-Editors in WordPress und dessen Handhabung ausführlich beschreiben.

Schritt 9: Plugins

WordPress einrichten Schritt für Schritt - PluginsBei der Einrichtung deines WordPress-Blogs wirst Du hier sicherlich viel Zeit mit der Suche und Installation von WordPress-Plugins verbringen. Ob nun Plugins für Social-Media, für die Suchmaschinenoptimierung, für Bildergalerien.In einem anderen Artikel habe ich dir daher die besten und beliebtesten WordPress-Plugins zusammengestellt. Entscheidend ist jedoch, dass Du nicht genutzte Plugins wieder bereinigst und entfernst.

Im Umgang von WordPress-Plugins solltest Du eines wissen: Je mehr Plugins Du nutzt, desto mehr Performance benötigt dein WordPress Blog. Du kannst es vergleichen mit den Apps auf deinem Smartphone. Je mehr Apps Du im Hintergrund geöffnet hast, desto mehr CPU & RAM-Leistung wird hierfür benötigt.

Installierte Plugins

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Plugins - installierte PluginsNach der WordPress Installation ist die Anzahl installierter Plugins meist auf die mitgelieferten Basis-Plugins Akismet und Hello Dolly beschränkt. Diese kann man prinzipiell auch gleich löschen.

Hier werden alle WordPress Plugins aufgeführt, die Du installiert hast. Auch die Plugins, die installiert, aber nicht aktiviert sind. Und da auch installierte und deaktivierte WordPress-Plugins aktualisiert werden müssen, kann ich dir nur nahelegen deaktivierte und nicht genutzte WordPress-Plugins gleich zu löschen.

Installieren

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Plugins - InstallierenSicherlich wirst Du zu Beginn viel Zeit damit verbringen WordPress-Plugins zu sichten, zu installieren und auszuprobieren. Über den Reiter „Installieren“ werden dir populäre und neue Plugins angezeigt. Du kannst und solltest aber auch die Suchmaske in Anspruch nehmen, um gezielt nach spezifischen Plugins Ausschau zu halten. Möchtest Du nähere Informationen zu einem Plugin in Erfahrung bringen, musst Du lediglich auf „weitere Details“ klicken.

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Plugins - Kriterien für Plugin-AuswahlBei der Wahl des richtigen WordPress-Plugins, können dir die Anzahl der Installationen, als auch die Bewertungen, inklusive Anzahl an Bewertungen, bei der Entscheidungsfindung helfen. Zudem solltest Du natürlich immer ein Auge auf die letzte Aktualisierung und die Kompatibilität des Plugins haben. Liegt die letzte Aktualisierung bereits lange zurück, ist die Lauffähigkeit des Plugins möglicherweise nicht sichergestellt.

Zur Installation eines WordPress-Plugins genügt es, wenn Du den Button „Jetzt installieren“ klickst. Sobald die Installation durchgeführt wurde, musst Du das Plugin noch „aktivieren“. Je nach Plugin findest Du weitere Möglichkeiten der Konfiguration entweder unter „Einstellungen“, oder an anderer Stelle der Seitennavigation wieder.

Hinweis zur Performance
Je mehr Plugins Du installierst und aktivierst, desto mehr Leistung benötigt dein WordPress-Blog. Daher solltest Du bei der Wahl, als auch der Anzahl der von dir genutzten WordPress Plugins nicht verschwenderisch vorgehen. Idealerweise nutzt Du Google-Page-Speed, oder vergleichbare Tools, um die Performance deiner Website vor und nach der Installation eines Plugins zu prüfen. Kommt es zu einem gravierenden Leistungseinbruch, kannst Du gleich gegensteuern.

Plugin-Editor

Beim Plugin-Editor solltest Du nur Hand anlegen, wenn Du Kenntnisse in HTML, CSS & PHP mitbringst. Ansonsten machst Du hier mehr kaputt, als Du damit eigentlich bezwecken möchtest.

Schritt 10: Benutzer

WordPress einrichten Schritt für Schritt - BenutzerÜber „Benutzer“ kannst Du einerseits die angelegten, bzw. registrierten Benutzer einsehen und diese auch administrieren. Bist Du die einzige Person, die auf dem Blog Artikel schreibt, reicht das Administrator-Profil – könnte man meinen. Doch genau das solltest Du zur Veröffentlichung deiner Beiträge und Seiten nicht in Anspruch nehmen. Richte dir hierfür einen eigenen Benutzer an.

Alle Benutzer

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Benutzer - Alle BenutzerHierunter werden dir alle registrierten Nutzer deines Blogs angezeigt und Du kannst diese einerseits natürlich anschauen, bearbeiten, als auch löschen.

Neu hinzufügen

Zunächst einmal solltest Du allerdings einen neuen Benutzer hinzufügen, mit welchem Du dann auch deine Beiträge veröffentlichst und keine Admin-Rechte besitzt.

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Benutzer - Benutzer bearbeiten

Mit der Einrichtung eines neuen Benutzers deines WordPress-Blogs sind folgende Angaben vorgesehen:

  • Benutzername (erforderlich)
    Der Benutzername dient für die Anmeldung am WordPress-Backend. Auch ist dieser Bestandteil der URL deines Autorenprofils (Bsp.: https://www.dein-blog.de/author/deinbenutzername/). Daher solltest Du auch niemals mit der Rolle „Administrator“ einen Artikel veröffentlichen, da Angreifer meist die öffentlichen Profile angreifen.
  • E-Mail (erforderlich)
    Hier musst Du die E-Mail-Adresse des neuen Benutzers hinterlegen. Wichtig: Eine E-Mail-Adresse darf nur einmal im System vorhanden sein. Möchtest Du für dich selbst mehrere Accounts anlegen, bedarf es hierfür unterschiedlicher E-Mail-Adressen. Ansonsten würdest Du beim Versuch einen neuen Benutzer einzurichten eine Fehlermeldung erhalten.
  • Vorname
  • Nachname
  • Website
    Hier kannst Du, musst aber nicht deine eigene Website hinterlegen, bzw. eine deiner anderen Websites, sofern Du mehrere Websites/ Blogs betreibst.
  • Passwort
    Möchtest Du selbst ein Passwort erstellen, musst Du auf den Button „Passwort anzeigen“ klicken. Im Anschluss wird dir ein sehr kryptisches Passwort angezeigt. Dies kannst Du einfach durch ein eigenes Passwort ersetzen. Passwörter sollten jedoch möglichst sicher sein, da sich ansonsten das Konto schneller hacken lässt. Daher mindestens 12 Zeichen, Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen verwenden. Meine Passwörter haben inzwischen ein Länge von 18 Zeichen und mehr.
  • Benutzer benachrichtigen
    Wenn Du ein Profil für eine andere Person einrichtest, solltest Du bei „Benutzer benachrichtigen“ ein Häkchen gesetzt lassen. So wird dieser per E-Mail benachrichtigt.
  • Rolle
    Die Rolle spielt eine maßgebliche Rolle. Insbesondere dann, wenn Du weiteren Personen Zugriff gewährst. Abonnenten können beispielsweise nur Kommentare lesen und selbst schreiben, jedoch keine eigenen Inhalte, wie Beiträge und Seiten erstellen. In der Rolle Mitarbeiter kann der Benutzer zwar eigene Beiträge schreiben und bearbeiten, diese allerdings nicht eigenständig veröffentlichen. Zudem kann ein Mitarbeiter keine Dateien hochladen. Vergibst Du das Autoren-Recht, kann der Anwender seine eigenen Beiträge schreiben, bearbeiten, Dateien hochladen, als auch seine eigenen Beiträge veröffentlichen. Redakteure sind quasi die Admins der Beiträge. Sie haben vollen Zugriff auf die Beiträge, aller anderen Benutzer und können diese anpassen, veröffentlichen, oder löschen. Als Administrator stehen natürlich uneingeschränkte Rechte zur Verfügung. Denn hier hat man nicht nur auf alle Beiträge und Seiten uneingeschränkten Zugriff, sondern führt mit diesem Account insbesondere administrative Tätigkeiten, wie die Installation, als auch das Aktualisieren von Plugins und Themes durch.

Profil

Ein WordPress Benutzer-Profil besteht nicht nur aus den Angaben, welche man bei der Anlage eines neuen Benutzers erfasst. Das Benutzerprofil ist weitaus umfangreicher und bietet dem Benutzer die Möglichkeit neben einer Biographie zur eigenen Person, auch seine Social-Media-Profile anzugeben, wie beispielsweise sein Facebook-, Instagram-, Pinterest-,LinkedIn-, Twitch-, Twitter-, Xing-Profil.

Schritt 11: Werkzeuge

Unter Werkzeugen findest Du insbesondere Funktionen, mit welchen Du Daten von deinem bisherigen Blog-Hoster zu deinem selbst gehosteten WordPress Blog umziehen kannst. So kannst Du beispielsweise Beiträge, Kommentare und Benutzer von einem Blogger-Blog, Beiträge und Kommentare von einem Movable Type- oder TypePad-Blog, oder aber Beiträge, Seiten, Kommentare, Benutzerdefinierte Felder, Kategorien und Tags aus einer WordPress-Export-Datei importieren.

Schritt 12: Einstellungen

Im WordPress Admin-Bereich unter „Einstellungen“ führst Du diverse konfigurative Maßnahmen durch. Mit der Installation weiterer Plugins werden diese, sofern konfigurierbar, unter „Einstellungen“ gelistet.

Allgemein

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Einstellungen - Allgemein

  • Titel der Website
    Einer der ersten Schritte die Du tun solltest, ist den Titel deiner Website zu ersetzen. Für den Titel wähle ich selbst meist den Domainnamen. Bei meinem Blog also konkret Sidepreneur-Blog.
  • Untertitel
    Als Untertitel solltest Du einen kurzen, aussagekräftigen Slogan wählen.
  • WordPress-Adresse (URL)
    Dieses Feld ist bereits vorausgefüllt und bedarf eigentlich keiner Änderung. Solltest Du jedoch vergessen haben ein SSL-Zertifikat einzurichten, kannst Du nach erfolgreicher Aktivierung des SSL-Zertifikats deiner Domain, das http:// zu einem https:// ergänzen.
  •  Website-Adresse (URL)
    Auch dieses Feld ist bereits vorausgefüllt und bedarf üblicherweise keiner Änderung. Hier gilt ebenfalls: Falls Du die Einrichtung ohne SSL Zertifikat vorgenommen hast, kannst Du hier nachjustieren.
  • Administrator-E-Mail-Adresse
    Auch hier sollte bereits eine E-Mail-Adresse hinterlegt sein. Entspricht diese nicht deiner E-Mail-Adresse, dann bitte unverzüglich ändern.
  • Mitgliedschaft
    Das Häkchen bei „Jeder kann sich registrieren“ setzt Du normalerweise nicht. Die meisten Blogger nutzen ihren WordPress Blog für sich alleine und auch keinerlei Community-Funktion. Lediglich beim Aufbau einer Community ist hier ein Häkchen notwendig.
  • Standardrolle eines neuen Benutzers
    Die vorausgewählte Rolle „Abonnent“ ist absolut treffend, da diese Rolle die wenigsten Rechte beinhaltet. Die entsprechenden Rollen und Berechtigungen von WordPress-Benutzern habe ich unter dem Punkt „Benutzer“ ausführlich erläutert.
  • Sprache der Website
    Hier sollte mit der Installation „Deutsch“ als voreingestellte Sprache dargestellt werden. Falls nicht, kannst Du die Sprache über das Dropdown-Menü auswählen.
  • Zeitzone
    Auch die Zeitzone ist üblicherweise durch die Installation bereits richtig eingestellt. Falls jedoch nicht, kannst Du auch hier Anpassungen vornehmen.
  • Datumsformat
    Mit welchem Datumsformat sollen deine Beiträge dargestellt werden. Hier kannst Du Anpassungen am Datumsformat vornehmen. Üblicherweise ist dies bereits der Sprache entsprechend vorgeinstellt.
  • Zeitformat
    Gleiches gilt für das Zeitformat. Dies kann hierüber entsprechend geändert werden.
  • Woche beginnt am
    Üblicherweise ist das der Montag, der bereits vorausgewählt ist. Doch der eigentliche Wochenbeginn ist oftmals ein Sonntag. Deshalb erscheint der Sonntag in vielen Kalendern auch links an erster Stelle und endet rechts mit einem Samstag.

Schreiben

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Einstellungen - SchreibenIch selbst nutze diesen Punkt gar nicht. Trotzdem möchte ich dir die Funktionen dahinter erläutern. Über die Standard-Beitragskategorie kannst Du aus einer der angelegten Kategorien eine auswählen, die bei der Erstellung eines neuen Beitrages zunächst einmal vorausgewählt ist. Dies lässt sich jedoch über den Beitrags-Editor jederzeit ändern. Auch im Standard-Beitragsformat kannst Du aus verschiedensten Kategorien wählen.

Das Veröffentlichen neuer Beiträge in deinem WordPress-Blog per E-Mail ist ebenfalls möglich. Dennoch rate ich von dieser Vorgehensweise ab, da jede Nachricht, die an diese E-Mail-Adresse gerichtet wird, auf dem Blog veröffentlicht werden würde. Hierzu zählen dann auch Spam-Nachrichten.

Zur Krönung gibt es dann noch die Update-Services. Früher waren diese sehr beliebt und wurden auch häufig genutzt. Heute sind viele davon von der Bildfläche verschwunden und die noch übrig gebliebenen genießen einen mitunter fragwürdigen Ruf. Auch die Update-Services nutze ich selbst seit Jahren nicht mehr und habe dadurch keinerlei Nachteile im Hinblick auf Traffic & Besucherzahlen.

Lesen

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Einstellungen - Lesen

Im Bereich „Lesen“ wird es gegenüber „Schreiben“ schon interessanter. Zunächst einmal musst Du für dich entscheiden, wie Du deine Seite aufbauen möchtest. Möchtest Du einen typischen Blog betreiben, ist die Voreinstellung unter „Deine Starseite zeigt“ mit „Deine letzten Beiträge“ wahrscheinlich genau richtig. Möchtest Du jedoch eine statische Seite als Startseite hinterlegen und dein Blog auf einer Unterseite betreiben, musst Du an dieser Stelle „Eine statische Seite (unten auswählen)“ auswählen. Hier musst Du nun deine Startseite „Homepage“ angeben, als auch die Beitragsseite auswählen, unterhalb welcher deine Blog-Artikel veröffentlicht werden.

Doch auch noch weitere Einstellungen sind hierüber möglich, die allerdings mitunter auch vom genutzten Design (Theme) abhängig sind.

Zu Beginn würde ich dir raten, die Sichtbarkeit für Suchmaschinen zu deaktivieren. Schließlich sind noch keine Inhalte vorhanden und Du hast weder ein gültiges Impressum, noch Datenschutzbestimmungen eingebunden. Ich selbst nutze diese Funktion, bis ich die wichtigsten WordPress-Plugins, als auch das richtige Theme installiert, meinen Blog konfiguriert und mindestens 10 Beiträge veröffentlicht habe. Ansonsten kommt der erste Besucher und findet nur einen Beitrag vor. Als Besucher fände ich dies ernüchternd.

Diskussion

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Einstellungen - Diskussion

Ob Du nun Diskussionen in Form von Kommentaren auf deinem Blog gestattest, oder nicht, bleibt dir selbst überlassen. Standardmäßig ist diese Funktion jedoch aktiviert. Möchtest Du das Kommentieren von Beiträgen jedoch unterbinden, kannst Du dies deaktivieren, indem Du das gesetzte Häkchen bei „Erlaube Besuchern, neue Beiträge zu kommentieren.“ entfernst und speicherst. Auch kannst Du selbst festlegen, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, um Beiträge kommentieren zu dürfen. Beispielsweise indem Du festlegst, dass zum Kommentieren Namen und E-Mail-Adresse angegeben werden müssen, oder aber der Benutzer registriert und angemeldet sein muss. Letzteres würde ich jedoch weniger empfehlen, da sonst die Hürde zu groß ist.

Kommentare solltest Du immer verschachtelt darstellen. So lässt sich nämlich schnell erkennen, wer auf einen Kommentar geantwortet hat.

Die anderen Kommentar-Einstellungen muss jeder für sich selbst einschätzen. Ich selbst lasse mir prinzipiell E-Mail-Benachrichtigungen senden, wenn ein neuer Kommentar eingegangen ist, damit ich diesen prüfen und freischalten kann.

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Einstellungen - Diskussion

Avatare schauen natürlich toll aus, doch sind diese in Verbindung mit der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) mit Vorsicht zu genießen. Denn diese werden durch den Betreiber Gravatar.com bereitgestellt. Um die Avatar-Funktion mit Gravatar DSGVO konform umzusetzen, kann ich das WordPress Plugin Avatar Privacy empfehlen.

Medien

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Einstellungen - Medien

Die Medien-Einstellungen in WordPress ermöglichen es verschiedenste Bildgrößen für Fotos, Bilder und Grafiken zu definieren. Bei so manchem WordPress-Theme werden einem hierfür auch Spezifikationen geliefert. Ein wichtiges Häkchen, welches Du jedoch unbedingt entfernen solltest, ist ganz unten aufgeführt. Denn Du möchtest sicherlich nicht deine Bilder in monats- und jahresbasierten Ordnern organisieren! Ich selbst habe diese Funktion in all meinen Blogs deaktiviert.

Permalinks

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Einstellungen - Permalinks

Die Einstellungen der Permalinks werden von den meisten Anwendern vernachlässigt. Denn oftmals sehe ich die Standard-Einstellungen mit Tag und Name. Das zeigt jedoch, wie wenig sich Menschen mit der Anwendung auseinandersetzen und stattdessen gleich loslegen. Wenn Du nicht gerade einen Newsblog betreibst, der frei von jeglichen Kategorien arbeitet, welchen Grund könntest Du haben deinen Permalink so zu gestalten? Keinen! Nein, keinen Grund! Das Datum zu deinem Blog-Artikel musst Du nicht noch gesondert in die URL packen. Wähle stattdessen entweder Beitragsname, oder hinterlege bei Benutzerdefiniert „/%category%/%postname%/.

Im Artikel „Die richtige Permalink-Struktur für deinen WordPress-Blog“ beschreibe ich dies nochmal ausführlich.

Datenschutz

WordPress einrichten Schritt für Schritt - Einstellungen - Datenschutz

Wenn Du deine Datenschutzerklärung nicht bereits an anderer Stelle auf deiner Seite eingebunden hast, kannst Du diese hierüber erstellen, als auch bereits bestehende Datenschutzerklärungen auswählen.

Erste Schritte mit WordPress

Ich hoffe, dass Du die ersten Schritte mit WordPress mit dieser Anleitung hast gut meistern können und weißt nun, wo Du welche Einstellungen vornehmen kannst. Hast Du Anregungen oder Fragen, dann hinterlasse doch einen Kommentar.

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